Mit Freude und Neugier in die Schule – 18 Erstklässler starten in Eslarn

Mit Freude und Neugier in die Schule – 18 Erstklässler starten in Eslarn
Mit bunten Schultüten, neuen Schulranzen und viel Vorfreude machten sich elf Mädchen und sieben Buben mit ihren Eltern auf den Weg in die Schule. Der erste Schultag ist nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern ein besonderer Moment. Nach dem symbolischen „Rauswurf“ aus dem Kindergarten wechselten die 18 Schulanfänger voller Freude an die Grundschule. Im vergangenen Jahr waren 20 Kinder eingeschult worden und 2024 waren es 17.
Feier in der Pfarrkirche und Willkommensspalier
Den Auftakt bildete die Feier in der Pfarrkirche. Dort spendete Pfarrer Udo Klösel den Erstklässlern einzeln den Segen. Anschließend ging es zur Grundschule, wo die Klassen zwei bis vier ihre neuen Mitschülerinnen und Mitschüler vor der Schule mit einem Lied im Spalier begrüßten. Begleitet von ihren Eltern zogen die Schulanfänger mit ihren farbenfrohen Schultüten und den neuen Schulranzen in ihr Klassenzimmer ein. Dort wartete bereits die erste Überraschung: Mit dem Lied „Hurra, wir sind Schulkinder“ wurden die Eltern von ihren Kindern und der Lehrerin begrüßt. Zum gegenseitigen Kennenlernen erhielt jedes Kind ein Namenskärtchen, das individuell ausgemalt werden durfte.
Handpuppe „Mimi“ und Freude am Lernen
Eine besondere Begleiterin durch die erste Schulzeit ist die Handpuppe „Mimi“. Sie wird die Kinder laut Klassenleiterin Ramona Mensch künftig insbesondere beim Lesen mit viel Humor begleiten. „Das Lernen soll allen Kindern vor allem Spaß machen“, lautet das zentrale Anliegen der Eslarner Grundschule. Stellvertretende Schulleiterin Alexandra Reber betonte, dass die Schule bei allen Schülerinnen und Schülern die Freude am Lernen und die Neugier auf Wissen wecken möchte.
In diesem Schuljahr werden an der Eslarner Grundschule insgesamt 76 Kinder in vier Klassen unterrichtet. Die Klassenleitungen übernehmen Ramona Mensch in der ersten Klasse, Alexandra Reber in der zweiten Klasse, Jasmin Schuh in der dritten Klasse und Schulleiterin Katharina Merther in der vierten Klasse. „Wir haben dieses Jahr insgesamt 76 Kinder in vier Klassen und legen großen Wert auf individuelle Förderung, soziales Miteinander und das Vermitteln von Werten“, erklärte Reber.
Vertretung am ersten Schultag
Schulleiterin Katharina Merther konnte am ersten Schultag selbst nicht dabei sein, da auch ihre Tochter an diesem Tag in der Marktgemeinde Georgenberg eingeschult wurde. Ihre Vertretung übernahm Alexandra Reber.
Während die Kinder ihre erste Unterrichtsstunde erlebten und gemeinsam mit Klassenleiterin Ramona Mensch ihr neues Klassenzimmer erkundeten, wurden die Eltern in der Schulaula begrüßt. Stellvertretende Schulleiterin Alexandra Reber und Elternbeiratsvorsitzende Nicole Kleber hießen die Mamas und Papas willkommen. Der Elternbeirat sorgte mit Kaffee, Kuchen und Wurstsemmeln für das leibliche Wohl und bot Gelegenheit zum Austausch.
Drei Säulen für die Nachmittagsbetreuung
Auch die Zusammenarbeit mit der offenen Eslarner Ganztagsschule (EGS) ist ein wichtiger Bestandteil des Schulalltags. Das Angebot basiert auf drei Säulen: einem gemeinsamen Mittagessen, der Hausaufgaben- und Lernzeit sowie einem abwechslungsreichen Freizeitangebot.
Zum Abschluss des ersten Schultages stand für die Erstklässler noch eine „Fotosession“ im Klassenzimmer und auf dem Schulhof auf dem Programm. So wurde der erste Schultag gleich in Bildern festgehalten – als Erinnerung an den Beginn eines neuen, spannenden Lebensabschnitts.
Sicher auf dem Schulweg
Ein wichtiger Bestandteil des ersten Schultages war außerdem die Verkehrserziehung. Verkehrserzieher Wolfgang Piehler von der Polizeiinspektion Vohenstrauß informierte die Eltern über die Sicherheit auf dem Schulweg und machte auf konkrete Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam. Dabei ging es darum, wie die Kinder sicher zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Auto oder dem Schulbus unterwegs sein können und welche Regeln dabei zu beachten sind. Auch die richtige Kleidung spielt gerade in der dunkleren Jahreszeit eine wichtige Rolle.
„Wir wollen vor allem, dass die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg wie in den Jahren zuvor gewährleistet bleibt“, betonte Piehler. Besonders hervorgehoben wurde das ehrenamtliche Engagement der Elternlotsen, die mitgliederstärkste Gemeinschaft in der Region. Sie sorgen an Schultagen mit ihrem freiwilligen Einsatz an der Fußgängerfurt dafür, dass die jüngsten Verkehrsteilnehmer am Rathaus sicher über die Straße kommen. Gerade zu Beginn der Schulzeit müssen Kinder lernen, sich selbstständig und sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Neben Schule und Polizei leisten dabei auch Verkehrswacht und Elternlotsen einen wichtigen Beitrag. Eine besondere Vorbildfunktion haben jedoch die Eltern selbst: „Einen wesentlichen Beitrag können vor allem die Eltern im Straßenverkehr als Vorbilder für den Nachwuchs leisten“, wurde den Eltern mit auf den Weg gegeben. Denn Kinder orientieren sich besonders am Verhalten der Erwachsenen – und damit auch am Verhalten ihrer eigenen Eltern.
Erfolgreicher Start für 18 Schulanfänger
Für die 18 Erstklässler ging damit ein aufregender erster Schultag zu Ende. Viele neue Eindrücke, eine neue Lehrerin, ein neues Klassenzimmer und viele neue Gesichter warten nun auf die Mädchen und Buben. Mit „Mimi“ an ihrer Seite kann das Abenteuer Schule beginnen.
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