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Seniorenfasching in Eslarn lässt das Kommunbrauhaus beben

Eslarn. Beim Seniorenfasching im Kommunbrauhaus brodelte die Stimmung: Markträte servierten, Musik und Sketche begeisterten. Sogar ein „Staatschef“ schaute vorbei und krönte Buffet und Schunkeln mit einer Ansprache.

Seniorenfasching in Eslarn lässt das Kommunbrauhaus beben

Die zahlreichen Besucher wurden beim Seniorenfasching bestens mit Musik, Witzen und Leckereien versorgt. Foto: Petra Brenner
Beim Seniorenfasching war nicht nur der Eintritt gratis sondern auch die Gymnastik mit inbegriffen. Foto: Petra Brenner
Die Faschingsmusiker von „Schlutupers“ garantierten sowohl musikalisch als auch verbal beste Unterhaltung. Foto: Petra Brenner
Das Thema Reisebüro stand beim Sketch von Mathild und Amalie (Agnes Härtl, Doris Wild v.r.) im Rampenlicht. Foto: Petra Brenner
Die Schlutupers brachten die gute Laune musikalisch zu den Tischen. Foto: Petra Brenner

Wer glaubt, dass das Biererlebnis Kommunbrauhaus nur zum Brauen da ist, wurde beim diesjährigen Seniorenfasching eines Besseren belehrt: Das Braumuseum war bis auf den letzten Millimeter gefüllt, und die Stimmung kochte heißer als jeder Sudkessel.

Seniorenfasching im Kommunbrauhaus begeistert in Eslarn

Schon bei der Vorbereitung wirbelte Bürgermeister Reiner Gäbl höchstpersönlich mit. Als dann der Ansturm der Feierwütigen losbrach, reichte das Personal der Anton-Bruckner-Musikschule kaum noch aus. Kurzerhand tauschten die Markträte Georg Zierer (samt Ehefrau Tanja), Laura Roth und Jörg Maier ihre Amtssessel gegen Serviertabletts ein und packten spontan bei der Bewirtung mit an.

Quartiermanagerin Petra Brenner als Veranstalterin vom Markt Eslarn begrüßte die Menge, bevor das Buffet das Kommando übernahm. Neben gespendeten Torten und offiziellen Rathaus-Krapfen sorgte vor allem Brenners hausgemachter Wurstsalat für Begeisterung – die perfekte Grundlage für das versprochene „Hopfige“ und „Spritzige“.

Musik und Sketches sorgen für beste Unterhaltung

Für die Ohren gab es feine Töne von Simon Maier, der seine „Quetschen“ ordentlich schwitzen ließ. Humoristisch wurde es global: Mathilde und Amalie (Agnes Härtl und Doris Wild) entführten das Publikum ins Reisebüro, während Jürgen Rohr eine Flugzeugentführung der besonderen Art inszenierte. Die Gäste mussten als Passagiere aktiv mitarbeiten – bei so viel gymnastischem Einsatz im Sitzen wurde der Nachmittag zur reinsten Reha-Sport-Stunde mit Lachgarantie.

Selbst der ehemalige „DDR-Staatschef“ gratulierte zum jugendlichen Seniorenfasching. Als die Faschingsband „Schlutupers“ vom Böhmerwald einmarschierte, gab es kein Halten mehr: Das Kommunbrauhaus brodelte, es wurde geschunkelt und geklatscht, als gäbe es kein Morgen. Mittendrin: Ein Überraschungsgast aus der Geschichte. Erich Honecker (alias Allroundtalent und Musiker Johannes Hochwart) ließ es sich nicht nehmen, eine Ansprache an die „wertesten Genossen“ zu halten. Mit Kennerblick stellte er fest: „So viele junge Gesichter sah ich selten!“ – und taufte die Sause kurzerhand auf „Jugendfasching 2026“ um.

Fazit: Bombenstimmung und generationsübergreifende Freude

Mit Witzen von Musiker Manfred Wild und einer Bilanz, die sich sehen lassen kann, endete der Nachmittag. „Es war eine Bombenstimmung“, resümierte Petra Brenner sichtlich stolz auf den generationsübergreifenden Erfolg. Die Gäste waren sich einig: So viel Spaß hatten sie schon lange nicht mehr. Nach dem humorvollen Nachmittag zeigte sich einmal mehr: In Eslarn wird generationenübergreifend in der Gemeinschaft gehörig gefeiert – und das mit großer Begeisterung.

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