Seniorenfasching in Eslarn lässt das Kommunbrauhaus beben
Seniorenfasching in Eslarn lässt das Kommunbrauhaus beben
Wer glaubt, dass das Biererlebnis Kommunbrauhaus nur zum Brauen da ist, wurde beim diesjährigen Seniorenfasching eines Besseren belehrt: Das Braumuseum war bis auf den letzten Millimeter gefüllt, und die Stimmung kochte heißer als jeder Sudkessel.
Seniorenfasching im Kommunbrauhaus begeistert in Eslarn
Schon bei der Vorbereitung wirbelte Bürgermeister Reiner Gäbl höchstpersönlich mit. Als dann der Ansturm der Feierwütigen losbrach, reichte das Personal der Anton-Bruckner-Musikschule kaum noch aus. Kurzerhand tauschten die Markträte Georg Zierer (samt Ehefrau Tanja), Laura Roth und Jörg Maier ihre Amtssessel gegen Serviertabletts ein und packten spontan bei der Bewirtung mit an.
Quartiermanagerin Petra Brenner als Veranstalterin vom Markt Eslarn begrüßte die Menge, bevor das Buffet das Kommando übernahm. Neben gespendeten Torten und offiziellen Rathaus-Krapfen sorgte vor allem Brenners hausgemachter Wurstsalat für Begeisterung – die perfekte Grundlage für das versprochene „Hopfige“ und „Spritzige“.
Musik und Sketches sorgen für beste Unterhaltung
Für die Ohren gab es feine Töne von Simon Maier, der seine „Quetschen“ ordentlich schwitzen ließ. Humoristisch wurde es global: Mathilde und Amalie (Agnes Härtl und Doris Wild) entführten das Publikum ins Reisebüro, während Jürgen Rohr eine Flugzeugentführung der besonderen Art inszenierte. Die Gäste mussten als Passagiere aktiv mitarbeiten – bei so viel gymnastischem Einsatz im Sitzen wurde der Nachmittag zur reinsten Reha-Sport-Stunde mit Lachgarantie.
Selbst der ehemalige „DDR-Staatschef“ gratulierte zum jugendlichen Seniorenfasching. Als die Faschingsband „Schlutupers“ vom Böhmerwald einmarschierte, gab es kein Halten mehr: Das Kommunbrauhaus brodelte, es wurde geschunkelt und geklatscht, als gäbe es kein Morgen. Mittendrin: Ein Überraschungsgast aus der Geschichte. Erich Honecker (alias Allroundtalent und Musiker Johannes Hochwart) ließ es sich nicht nehmen, eine Ansprache an die „wertesten Genossen“ zu halten. Mit Kennerblick stellte er fest: „So viele junge Gesichter sah ich selten!“ – und taufte die Sause kurzerhand auf „Jugendfasching 2026“ um.
Fazit: Bombenstimmung und generationsübergreifende Freude
Mit Witzen von Musiker Manfred Wild und einer Bilanz, die sich sehen lassen kann, endete der Nachmittag. „Es war eine Bombenstimmung“, resümierte Petra Brenner sichtlich stolz auf den generationsübergreifenden Erfolg. Die Gäste waren sich einig: So viel Spaß hatten sie schon lange nicht mehr. Nach dem humorvollen Nachmittag zeigte sich einmal mehr: In Eslarn wird generationenübergreifend in der Gemeinschaft gehörig gefeiert – und das mit großer Begeisterung.









