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Sicher im Netz - Medienpädagogik an der Mittelschule Altenstadt/WN

Altenstadt/WN. Den Umgang mit neuen Medien lernten die Schüler der Mittelschule in einem Workshop mit Medienberater Philipp Reich.

Sicher im Netz - Medienpädagogik an der Mittelschule Altenstadt/WN

Interessiert arbeiteten die Schüler mit. Foto: Kerstin Bereczuk
Medienberater Philipp Reich. Foto: Kerstin Bereczuk
Kontrolle der Bildschirmzeit. Foto: Kerstin Bereczuk

Im Rahmen der Medienerziehung fand an der Mittelschule Altenstadt/WN ein lehrreicher Workshop für die Jahrgangsstufen 5, 6, 7 und M8 mit dem erfahrenen Medienberater Philipp Reich des Medienzentrums T1 Tannenlohe, statt. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitete Reich  wichtige Themen rund um den Umgang mit Smartphone und Internet.

Verantwortungsvoller Umgang mit Smarphone

Unter dem Titel „Immer on – verantwortungsvoller Umgang mit dem Smartphone“ setzten sich die Klassen intensiv mit ihrer eigenen Mediennutzung auseinander. Dabei wurde schnell deutlich, dass Smartphones und das Internet aus dem Alltag der Kinder und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken sind. Sie bieten viele Chancen, bringen aber auch Herausforderungen mit sich.

Risiken und Desinformation

Thematisiert und besprochen wurden zentrale Risiken wie Desinformation, Cybergrooming oder  versteckte Werbung. Altersgerecht wurden auch  unrealistische Schönheitsideale, Kostenfallen und Datenphishing beleuchtet. Ziel war es, die Schülerinnen und Schüler für diese Gefahren zu sensibilisieren. Auch Strategien für einen sicheren Umgang erklärte Philipp Reich.

Augenmerk auf Nutzungverhalten

Ein besonderer Fokus lag auf dem eigenen Nutzungsverhalten. Die erfassten Bildschirmzeiten werteten die Schüler mit Philipp Reich aus. Danach besprach man sie anschaulich. Die Schülerinnen und Schüler reflektierten, wie viel Zeit sie täglich online verbringen und wie sich dies auf ihren Alltag auswirkt. Auch das Thema Zeitmanagement spielte hierbei eine wichtige Rolle. Bei einer Umfrage unter den Schülern stellte sich heraus: Den schönsten Tag in der vergangenen Woche erlebten sie in der realen Welt und nicht online.

Aktiver Einsatz von Tablets

Besonders aktiv wurden die Kinder und Jugendlichen durch den Einsatz ihrer Tablets: Sie konnten bei verschiedenen Fragestellungen direkt abstimmen. Zudem hatten sie die Möglichkeit, anonym ihre eigenen Erfahrungen zu teilen. Dies schuf eine vertrauensvolle Atmosphäre und ermöglichte einen offenen Austausch über persönliche Erlebnisse im digitalen Alltag.

Darüber hinaus wurden grundlegende Aspekte des Datenschutzes sowie ein respektvoller Umgang miteinander – sowohl online als auch offline – behandelt. Anhand konkreter Beispiele lernten die Kinder und Jugendlichen, wie sie sich in sozialen Netzwerken sicher und verantwortungsbewusst verhalten können.

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Einstellungen von beliebten Apps

Ein weiterer Bestandteil des Workshops war die Auseinandersetzung mit beliebten Apps. Hierbei wurden sowohl Chancen als auch Risiken aufgezeigt. Beispielsweise wurden Einstellungen in Whatsapp besprochen und direkt mit den eigenen Smartphones abgeglichen. Gemeinsam erarbeiteten die Teilnehmer wichtige Regeln für den Klassenchat erarbeitet.

Umgang mit künstlicher Intelligenz

Am Ende erstellten die Schüler, mit Hilfe der künstlichen Intelligenz einen Songtext zum Thema. Dazu auch ein passendes Cover. Dadurch lernten die Schülerinnen und Schüler, was die KI innerhalb kürzester Zeit leisten kann.

Insgesamt leistete der Workshop einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Medienkompetenz an der Schule. Die Schülerinnen und Schüler gewannen wertvolle Erkenntnisse. Diese bestärkten die Teilnehmer, digitale Medien bewusst, kritisch und verantwortungsvoll zu nutzen. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Bildschirmzeiten der Kinder durch die vielen Erkenntnisse verringern wird.