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Spatenstich für Solarpark Hirschberg in Burglengenfeld

Burglengenfeld. Mit dem Spatenstich für den Solarpark Hirschberg bei Lanzenried startet ein neues Kapitel der Energiewende. Stadtwerke, BEMO und der Grundstückseigentümer investieren rund 550.000 Euro in die erste Ausbaustufe.

Spatenstich für Solarpark Hirschberg in Burglengenfeld

Bürgermeister Martin Antretter, Stadtwerke-Vorstand Johannes Ortner und Hans Prechtl von der BEMO beim Spatenstich für den Solarpark Hirschberg bei Lanzenried mit weiteren Projektbeteiligten und Stadträten. Foto: Markus Breitschaft

Mit dem Spatenstich für den Solarpark Hirschberg bei Lanzenried beginnt die Umsetzung eines weiteren Projekts für erneuerbare Energien in Burglengenfeld. Für die Stadtwerke Burglengenfeld ist das Vorhaben ein besonderer Schritt: Sie beteiligen sich erstmals an einer Projektgesellschaft zur Errichtung und zum Betrieb einer Freiflächen-Photovoltaikanlage. Gemeinsam mit der Bürgerenergiegenossenschaft Mittlere Oberpfalz eG (BEMO) und dem Grundstückseigentümer wollen sie die regionale Energieerzeugung stärken.

Regionale Kooperation für den Solarpark Hirschberg

„Die Energiewende wird vor Ort umgesetzt. Projekte wie der Solarpark Hirschberg zeigen, wie regionale Zusammenarbeit dazu beitragen kann, die Energieversorgung nachhaltiger zu gestalten und Wertschöpfung in der Region zu halten. Dass sich unsere Stadtwerke erstmals direkt an der Erzeugung erneuerbarer Energie beteiligen, ist ein wichtiger Schritt. Davon können sowohl die Stadt als auch die Menschen in der Region langfristig profitieren“, so Bürgermeister Martin Antretter.

Die Stadtwerke halten 15 Prozent an der Projektgesellschaft Solarpark Hirschberg GmbH & Co. KG. Weitere 70 Prozent entfallen auf die BEMO, die verbleibenden 15 Prozent auf den Grundstückseigentümer. Das Gesamtinvestitionsvolumen für die erste Ausbaustufe liegt nach derzeitiger Planung bei rund 550.000 Euro. Der auf die Stadtwerke entfallende Eigenkapitalanteil beträgt voraussichtlich rund 82.500 Euro.

Beteiligung von Stadtwerken und BEMO vertieft Partnerschaft

Die Beteiligung baut auf der bereits bestehenden Zusammenarbeit zwischen den Stadtwerken und der BEMO auf. Im Mai 2025 sind die Stadtwerke der Bürgerenergiegenossenschaft beigetreten. Ziel der Partnerschaft ist es, gemeinsam Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energien in der Region voranzubringen und die regionale Wertschöpfung zu stärken. Neben dem Solarpark Hirschberg ist die Zusammenarbeit auch beim geplanten kommunalen Windpark vorgesehen.

„Mit der Beteiligung am Solarpark erweitern wir unser Tätigkeitsfeld konsequent. Wir wollen die Möglichkeiten nutzen, uns gemeinsam mit regionalen Partnern an der Energieerzeugung zu beteiligen und so die Versorgung vor Ort langfristig mitzugestalten“, erklärt Stadtwerke-Vorstand Johannes Ortner. „Die Zusammenarbeit mit der BEMO schafft dafür eine gute Grundlage. Gleichzeitig achten wir darauf, Investitionen an den tatsächlichen Rahmenbedingungen auszurichten – dazu gehören insbesondere die verfügbaren Netzanschlusskapazitäten.“

Planung: Fläche, Leistung und Bebauungsplan

Für die erste Ausbaustufe des Solarparks ist eine Anlagenfläche von rund 8.557 Quadratmetern mit einer Leistung von etwa einem Megawatt geplant. Die Fläche liegt im Bereich des rechtskräftigen Bebauungsplans „Sondergebiet Solarpark Hirschberg“ auf einer Teilfläche des Flurstücks 105 in der Gemarkung Lanzenried.

Grammer Solar
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Auch für die BEMO ist das Vorhaben ein Beispiel dafür, wie sich die Energiewende gemeinsam mit Partnern aus der Region gestalten lässt. „Unser Ziel ist es, die erneuerbare Energieerzeugung in der Mittleren Oberpfalz voranzubringen und möglichst viele Akteure vor Ort einzubinden. Mit den Stadtwerken haben wir einen Partner an unserer Seite, der die regionalen Gegebenheiten kennt und die Energieversorgung vor Ort aktiv mitgestalten kann“, sagt Hans Prechtl, Verantwortlicher der BEMO. „Der Solarpark Hirschberg ist ein weiterer Baustein, um dieses Ziel gemeinsam umzusetzen.“

Nachhaltige Energieversorgung als Ziel

Mit dem Projekt schaffen die Stadtwerke die Grundlage für ein neues Geschäftsfeld. Die Beteiligung an regionalen Anlagen zur erneuerbaren Energieerzeugung soll dazu beitragen, die Energieversorgung langfristig nachhaltiger auszurichten und weitere gemeinsame Projekte mit regionalen Partnern zu ermöglichen.

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