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Sportlerball der SpVgg Schirmitz hat inzwischen definitiv Kult-Charakter

Schirmitz. Auch nach zwei Jahren Zwangspause hat der Sportlerball der SpVgg Schirmitz nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Im Gegenteil, die Nachfrage nach Karten war größer denn je.

Sportlerball der SpVgg Schirmitz hat inzwischen definitiv Kult-Charakter

Die Gäste füllten schon vor dem Start der Band den Saal. Foto: Reinhard Kreuzer

Bereits vor drei Wochen meldete der Vorverkauf: ausverkauft. Dabei gab es heuer ein paar Stehkarten mehr als sonst. Das Motto zum Jubiläum der Gemeinde hatte auch die SpVgg aufgegriffen. Dieses Mal galt: 800 Jahre Schirmitz – für jedes Jahr ein Besucher. Zudem fand die Faschingsparty zum letzten Mal in der gewohnten Umgebung der Mehrzweckhalle statt. Bereits in der nächsten Woche beginnt die Generalsanierung und alle hoffen, dass sie in einem Jahr abgeschlossen ist.

Schon vor dem offiziellen Startschuss strömten die Faschingsbegeisterten in die Halle, denn ab 21 Uhr war eine Stunde lang war „Happy Hour“ angesagt, was „reduzierte Preise wie im letzten Jahrhundert“ bedeutete. Bei Intro-Musik und dezenter Einstimmungsmusik startete die Partyband „Surprise“ mit ihren fünf Musikern zum inzwischen 17. Mal.

Wir immer Top-Kostüme unterwegs

Maskenprämierung für die schönsten Masken und Verkleidungen – es gab Gutscheine. Foto: Reinhard Kreuzer
Damit der Barbetrieb rollte und die Besucher mit Getränken versorgt waren, kümmerten sich viele Mitglieder in den Abteilungen um die Gäste. Foto: Reinhard Kreuzer
Die Drachenladies mit Drachenritter. Foto: Reinhard Kreuzer
Die Fußballer und Ehemalige trafen sich. Foto: Reinhard Kreuzer

Und wie immer fanden sich die schönsten Masken und Verkleidungen im Saal ein. Mit der größten Gruppe kamen die „Drachenladies“ mit ihrem „Drachenritter“. „Heuer haben die Drachenladies alles selber genäht, selbst die leuchtenden Dracheneier gebastelt, das Make-up entworfen und den Feuerball fabriziert“, sagte der Drachenritter, der auf seine Drachengruppe aufpasste. Und da waren noch die vier Bösen. Im „Club der Bösen“, trafen sich Florian, der Teufel, mit Teufelsbraut Sandra, Todesengel Conny und der Hexe Sonja. Sie waren in den letzten Jahren immer beim Sportlerball. „Wir finden diesen Ball fetzig und närrisch“, sagte Conny.

Und die Fußballer, auch mit Ehemaligen, trafen sich auch zum Feiern. Ob frühere Kapitän Florian Ziegler, Betreuer Jürgen Ochs, Niklas Fröhlich, Philipp Frank und Stavros Smardenkas, alle erinnern sich gern auch an frühere Zeiten: „Wir waren immer dabei, schon als ich 16 Jahre war und nun bin ich sportlich dem Verein verbunden“, so Ziegler.

Alle packen mit an

In der Pause nach dem langen Set der Band stand selbstverständlich die Maskenprämierung im Mittelpunkt. Vorstand Sigi Pautsch und Tanja Wolfinger hatten mit einer kleinen Jury entschieden. „Es war schwer zu beurteilen, heuer konnte ich zehn Preise mit jeweils Gutscheine für einen Kasten Getränke der Gambrinusbrauerei vergeben. Da war es egal, ob einer zweiter oder fünfter wurde“, freute sich der Chef. Die Gäste trafen sich an „Ernstl´s Chockteilbar“, an der Bürgermeister Ernst Lenk selbst servierte. Hochbetrieb, an der Hauptbar mit alkoholfreien Getränken oder Sekt agierte Ferdl Grieger mit den Damen der Tennisabteilung, an der Bierbar halfen Mitglieder aus den verschiedenen Abteilung zusammen. „Wir haben im Vorfeld viel gearbeitet, dekoriert, die drei Bars aufgebaut und die Stehtische eingerichtet. Da gilt den 50 Helfern Dank und Anerkennung“, lobte Sigi Pautsch.

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