Hubertusschützen feiern Aufstieg und Eintrag ins Goldene Buch in Eslarn

Hubertusschützen feiern Aufstieg und Eintrag ins Goldene Buch in Eslarn
Mit dem Eintrag in das Goldene Buch der Marktgemeinde Eslarn wurde die herausragende Leistung der ersten Luftgewehrmannschaft der Schützengesellschaft Hubertus Eslarn gewürdigt. Nach einer spannenden Wettkampfrunde in der Bezirksliga Nord gelang dem Team der verdiente Aufstieg in die Bezirksoberliga Nord. Zu diesem besonderen Anlass hatte der Zweite Bürgermeister Robert Brenner, selbst aktiver Schütze bei den Hubertusschützen, die erfolgreiche Mannschaft in das Kommunbrauhaus „Biererlebnis“ eingeladen. Für den stellvertretenden Bürgermeister war es zugleich die erste Gelegenheit, in Vertretung des ersten Bürgermeisters Thomas Kleber einen Eintrag in das Goldene Buch der Marktgemeinde vorzunehmen.
Eintrag ins Goldene Buch würdigt Aufstieg in die Bezirksoberliga
In seiner Ansprache erinnerte Brenner an den fairen und hochklassigen Wettkampfverlauf der Saison, der insbesondere durch das vereinsinterne Derby mit dem Schützenverein 1884 Eslarn geprägt wurde. Beide Mannschaften lieferten sich bis zum Saisonende einen spannenden Zweikampf um die Meisterschaft. Die Hubertusschützen sicherten sich schließlich mit 24:4 Mannschaftspunkten und einem hervorragenden Mannschaftsschnitt von 1.492,5 Ringen den ersten Tabellenplatz. Der Schützenverein 1884 Eslarn belegte mit 20:8 Punkten und einem Schnitt von 1.484,4 Ringen Rang zwei. Damit schafften beide Eslarner Vereine gemeinsam den Aufstieg in die Bezirksoberliga Nord und setzen ihre sportliche Rivalität künftig auf höherer Ebene fort. Besonders bemerkenswert: Die einzigen beiden Niederlagen der Hubertusschützen mussten ausgerechnet gegen den Ortsrivalen hingenommen werden. Das Heimderby verlor Hubertus mit 1.482:1.491 Ringen, das Rückkampfduell endete auswärts knapp mit 1.462:1.467 Ringen.
Spannendste Duelle prägen die Saison
Mannschaftsführer Christoph Brenner bezeichnete diese Begegnungen als die spannendsten der gesamten Saison.
Maßgeblichen Anteil am Meistertitel hatte Christoph Brenner selbst. Mit einem Durchschnitt von 384,79 Ringen belegte er souverän Platz eins der Einzelwertung in der Bezirksliga Nord und Rang vier unter allen Bezirksligaschützen der Oberpfalz. Die geschlossene Mannschaftsleistung war jedoch der eigentliche Schlüssel zum Erfolg. Ulli Bauer erreichte einen Schnitt von 374,79 Ringen, Michael Kleber kam auf 369,54 Ringe und Markus Werner erzielte durchschnittlich 364,62 Ringe. Die ausgeglichene Leistungsstärke aller vier Schützen sorgte für die notwendige Konstanz über die gesamte Saison.
Leistungsstark durch die Runde bis zur Tabellenführung
Der Saisonverlauf verlief abwechslungsreich. Nach den ersten Wettkämpfen führte zunächst der Schützenverein 1884 Eslarn die Tabelle an. Zur Halbzeit wechselte die Spitzenposition mehrfach zwischen beiden Eslarner Mannschaften, ehe die Hubertusschützen im letzten Saisondrittel die Tabellenführung übernahmen und diese in den abschließenden fünf Wettkämpfen nicht mehr aus der Hand gaben.
Mit dem Aufstieg kehrt die SG Hubertus nach den Erfolgen der Jahre 2013 und 2017 erneut in die Bezirksoberliga zurück. Neu ist dort künftig das Ligasystem mit direkten Mann-gegen-Mann-Duellen in der Einzelwertung. Die Erinnerungen an frühere Aufstiege und den späteren Wiederabstieg wurden deshalb ebenso wach wie an den historischen Aufstieg der Luftpistolenmannschaft in die Oberpfalzliga im Jahr 2021.
Neues Ligasystem und weitere Erfolge der Hubertusschützen
Für die Schützengesellschaft Hubertus Eslarn ist der Eintrag in das Goldene Buch bereits die dritte besondere Ehrung dieser Art. Er dokumentiert die erfolgreiche Entwicklung des Vereins und würdigt den sportlichen Einsatz seiner Aktiven. Auch die weiteren Mannschaften des Vereins können auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Die erste Luftpistolenmannschaft behauptete sich in der Oberpfalzliga mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 14:14 auf dem fünften Tabellenplatz. Daniel Biermeier überzeugte dabei mit einem Durchschnitt von 356,36 Ringen und erreichte Platz sechs der Einzelwertung. Die zweite Luftgewehrmannschaft schloss die Saison in der Gauoberliga ab, die dritte Luftgewehrmannschaft sowie die zweite Luftpistolenmannschaft gingen in der Gauliga an den Start. Besonders stolz auf seine aktiven Schützinnen und Schützen zeigte sich Schützenmeister Daniel Biermeier, der besonders der Luftpistolenmannschaft zur Meisterschaft und zum Aufstieg gratulierte.
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