Stadtkapelle und Liedertafel Eschenbach verzaubern die Besucher

Stadtkapelle und Liedertafel Eschenbach verzaubern die Besucher
Wo gesungen und musiziert wird, da ist Freude. Aus dieser Freude heraus entzündet sich bei der Sommerserenade von zwei hochgeschätzten Eschenbacher Ensembles beim Publikum ein Feuer der Begeisterung.
Uns Musikanten ist Harmonie pur im Blut. Musik, die tut uns echt gut, hieß es am Freitagabend bei einer Serenade im lauschigen Innenhof der Markus-Gottwalt-Schule. Stadtkapelle und Liedertafel banden bei idealen Bedingungen einen bunten musikalischen Blumenstrauß. Beschwingt, temperamentvoll und heiter bauten der Männerchor und die Eschenbacher Blasmusikantinnen und Blasmusikanten Brücken in das weltumspannende Geflecht der Musik. „Musik verbindet“ war deshalb auch der Leitgedanke des bezaubernden Sommernachtstraums.
Große Resonanz: 250 Besucher und charmante Moderation
Der Lockruf des Konzertabends war bemerkenswert. Die Vorstände Karl Ott (Liedertafel) und Martin Danzer (Blaskapelle) begrüßten zirka 250 musikbegeisterte Besucher. Es war ein Abend mit vielen Glücksmomenten, wie auch die begeisterten Zurufe aus den Besucherreihen und die Beifallsstürme bewiesen. Start frei, hieß es schon beim „Grüß Euch Gott, beianand. Seid gut drauf allesamt“ mit Roland Stengel (Chor) und Hannah Mayer (Blasmusik) als charmante Moderatoren des Abends.
Die anschließende Programmvielfalt überwältigte. Mit vollem Klang in vier Stimmlagen beschworen die 30 Akteure a cappella mit Riita Michelson als Dirigentin und mit Benjamin Schallwig am Klavier „all die schönen Jahre in Gemeinsamkeit und Zufriedenheit“, um anschließend in „Heimat, deine Sterne“ das Heimatrauschen zu aktivieren. Lebensfreude pur klang aus weiteren Liedbeiträgen. Mit einem klingenden Liederstrauß erzählten die Sänger über Freud und Leid auf der Welt, beantworteten die Frage beim Doris Day-Hit „Que Sera, Sera“ – „was kann schöner sein als Ruhm und Geld“ – und wandelten mit einem Best of auf den Spuren von Udo Jürgens.
Chorische Weltreise von „Que Sera, Sera“ bis „Amigos para siempre“
Nach der Pause entführten die Sänger das Gute-Laune-Publikum mit Harry Belafontes Song „Island in the Sun“ in karibische Welten. Chorische Freundschaften betonte das mächtige Ensemble in „Amigos para siempre“, der Hymne der Olympischen Spiele in Barcelona. Noch einmal gingen die Sänger mit Volksweisen aus Mexiko und Hawaii in „La Golondrina“ auf Weltreise. In kleiner Besetzung transportierte der Chor zudem mit den Songs „The Rose“ und „I Have a Dream“ die Botschaft der Liebe und Hoffnung in das Publikum.
Stadtmusikanten zünden musikalisches Feuerwerk
In das Programm eingebaut, ließen Eschenbachs „Stadtmusikanten“ unter Leitung von Dirigent Stefan Wittmann ihrem Temperament freien Lauf. Schmeichelnder böhmischer und alpenländischer Sound, etwa mit dem „jungen Egerländer“ und der „Traumfänger-Polka“, fesselte ebenso wie die Heublumen-Polka und das schmissige Arrangement in „Lazy Guys“. Mit „Don’t Stop Believin’“, einem der berühmtesten Rocksongs der Musikgeschichte, ermutigte die Kapelle dazu, Träume zu leben. Hin und weg zeigte sich das Publikum auch von den Welterfolgen der „Boney M Super Hits“. Die glamourösen Disco-Hits interpretierte das Orchester mit scheinbar müheloser Leichtigkeit.
Harmonie in Vollendung zwischen Sängern und Blasmusikantinnen und Blasmusikanten war schließlich „in der letzten Runde“ angesagt. Die Pop-Ballade „You Raise Me Up“ handelte von Trost und innerer Stärke in schwierigen Zeiten. Im Schlussakkord war von Heimatliebe und Patriotismus die Rede. In Musik und Gesang bekundeten beide Ensembles im berühmten Marsch „Dem Land Tirol die Treue“. Ein hinreißender Konzertabend, fanden die vielen Besucher. Der Dank der Organisatoren war allumfassend.
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