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Sucht - Einfach menschlich

Weiden. An der Europa-Berufsschule Weiden wurde für Lehrkräfte und Schüler des Schulzentrums die Ausstellung "EINFACH MENSCHLICH." gezeigt. Dabei ging es um das Thema Sucht mit all ihren Folgen.

Sucht - Einfach menschlich

An der Europa-Berufsschule Weiden wurde für Lehrkräfte und Schüler die Ausstellung “EINFACH MENSCHLICH.” gezeigt. Foto: Europa-Berufsschule
Foto: Europa-Berufsschule
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Sucht kann durch viele Mittel und Substanzen entstehen. Deshalb ist in diesem Projekt der Schule nicht nur die Rede von bekannten verbotenen Drogen wie Haschisch, Kokain oder Alkohol, sondern es geht zum Beispiel auch um die Spielsucht in all ihren Facetten oder um die Medikamentenabhängigkeit. Neben der Information über Suchtmittel ist Ziel des Projekts “EINFACH MENSCHLICH.”, den Weg in die Sucht zu verstehen, erklärbar zu machen und die Möglichkeiten des Auswegs daraus deutlich werden zu lassen.

Fachkräftetag mit vielen Infos

Nach einem Einführungsvortrag wurden die Besucher beim Rundgang von wissenschaftlich und pädagogisch qualifiziertem Personal begleitet, das viele Fragen beantwortete. Ein gemeinsames, längeres Gruppengespräch im Anschluss an den Besuch ist fester Teil des Konzepts. Die Ausstellung wurde durch zwei Fachkräfte begleitet. Finanziert wurde die Ausstellung durch die AOK.

Auch Lothar Höher als Beiratsvorsitzender und Vertreter von Oberbürgermeister Jens Meyer und Gabi Hübner als Beiratsmitglied der AOK besuchten die Ausstellung. Zudem fand ein Fachkräftetag statt, der coronabedingt als Ersatz für eine Auftaktveranstaltung organisiert worden war. Dabei wurden unter Leitung der Ausstellungsverantwortlichen die Fachkräfte der suchtrelevanten Beratungsstellen in der Region mit der Ausstellung, deren Inhalten und Zielsetzungen vertraut gemacht. Die Thematik Sucht wurde dabei auch unter dem Aspekt der Co-Abhängigkeit beleuchtet.

800 Schüler in der Ausstellung

Teilnehmer waren auch die Leitung der Caritas-Suchtberatungsstelle und des Sozialdienstes des Bezirksklinikums Wöllershof mit Kollegen, die Erziehungsberatungsstelle, das Jugendzentrum, das Berufliche Schulzentrum Weiden, Vertreter des Gesundheitsamtes, die Berufsberatung, die Jugendsozialarbeit und der Sozialpsychiatrische Dienst. Hier stand vor allem der Vernetzungsgedanke unter den verschiedenen Fachanlaufstellen im Vordergrund. Auch der Jugendkontaktbeamte der Polizei mit Kollegen besuchte die Ausstellung. Insgesamt sahen knapp 800 Schüler der Berufsschule die Ausstellung.

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