Talentierte Münchsreuther freuen sich über einen neuen Ortsmittelpunkt
Talentierte Münchsreuther freuen sich über einen neuen Ortsmittelpunkt
„Wir wollen alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit, von nun an bis in Ewigkeit“ stimmten zu Beginn des Wonnemonats Mai die Münchsreuther und ihre Gäste an. Das Kirchenlied war der Dorfgemeinschaft am 1. Mai Wegbegleiter für fröhliche Stunden. Der Grund war offenkundig. Das schmucke Dorf hat eine Attraktion mehr. Münchsreuth freut sich über eine Gemeinschaftshalle.
Ist schon bisher das historische Hirthaus ein Sehnsuchtsort, der zu Gemütlichkeit und Entspannung einlädt, ergänzten die Hirthausfreunde und mit ihnen die Dorfbewohner mit der Gemeinschaftshalle den Ortsteil der Gemeinde Speinshart um eine weitere Wohlfühloase. Jubilieren war deshalb Pflicht. Das taten die Münchsreuther mit einem kleinen Festprogramm.
Feiertag mit Festgottesdienst und Predigt über Talente
Der Feiertag begann standesgemäß mit einem Festgottesdienst zwischen Hirthaus und dem neuen Gebäude der Dorfkultur. Schon zu Beginn der Festmesse richtete Ortspfarrer Prior Adrian Kugler einen Blick auf die Patronin Bayerns. „Menschen dürfen zu Maria kommen und bei ihr Zuflucht finden“!
In seiner Predigt übertrug der Seelsorger das Gleichnis von den anvertrauten Talenten aus dem Matthäus-Evangelium auf die Leistungen der Dorfgemeinschaft. „Entdecke deine Talente“, hieß es im Predigt-Leitgedanken. Es komme nicht darauf an, wie viele Talente jemand habe, sondern wie er sie nutze.
Erst gemeinsame Freude ist wirkliche Freude
Das Gleichnis interpretierend bescheinigte Pfarrer Adrian den talentierten Münchsreuthern, nicht die Hände in den Schoss zu legen, sondern sich, ausgestattet mit vielseitigen Begabungen, in die Gemeinschaft einzubringen, ein sinnerfülltes Leben zu führen und dem Nächsten Freude zu bereiten.
Erst gemeinsame Freude sei wirkliche Freude. Gottes Segen für das neue gesellschaftliche Domizil verband der Prior mit dem Markenzeichen aller Christen, sich nicht zu vergraben, sondern sich zu entfalten. In den folgenden Fürbitten hieß es: „Wir beten für alle, die ehrenamtlich Zeit verschenken“.
Erfolgreiche Dorferneuerung mit Einweihungsfeier und Festbetrieb
Den großen Schatz des Münchsreuther Gemeinsinns betonte auch Bürgermeister Albert Nickl. Als gebürtiger Münchsreuther war die Freude doppelt groß, dem Dorf zu gratulieren und die Selbsthilfeeinsätze der Hirthausfreunde und der Einwohnerschaft hervorzuheben.
Den Projekterläuterungen folgte ein pauschales Danke für die vielen helfenden Hände, an das Amt für Ländliche Entwicklung als staatlichen Begleiter der Dorferneuerung und die Einschätzung: „Hier pulsiert künftig das Dorfleben“.
Mit der Bayernhymne war die Einweihungsfeier längst nicht zu Ende. Dem Weißwurst-Frühschoppen folgte am Nachmittag die Aufstellung eines Kinder-Maibaumes. Bei guter Stimmung herrschte Festbetrieb bis in den Abend hinein.






