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Tirschenreuther Schüler schreiben Gesetzgebung neu

Tirschenreuth. 28 Schülerinnen und Schüler der Johann-Andreas-Schmeller-Schule in Tirschenreuth nahmen sich der Situation der Migranten auf dem deutschen Arbeitsmarkt an. Bei einem Planspiel stellten sich die Jugendlichen neuen Herausforderungen: Politik selber […]

Tirschenreuth. 28 Schülerinnen und Schüler der Johann-Andreas-Schmeller-Schule in Tirschenreuth nahmen sich der Situation der Migranten auf dem deutschen Arbeitsmarkt an. Bei einem Planspiel stellten sich die Jugendlichen neuen Herausforderungen: Politik selber […]
Politik selber machen will gelernt sein. Die Schüler der Johann-Andreas-Schmeller-Schule bekamen einen Einblick darin, wie schwer das sein kann.

Tirschenreuther Schüler schreiben Gesetzgebung neu

Tirschenreuth. 28 Schülerinnen und Schüler der Johann-Andreas-Schmeller-Schule in Tirschenreuth nahmen sich der Situation der Migranten auf dem deutschen Arbeitsmarkt an. Bei einem Planspiel stellten sich die Jugendlichen neuen Herausforderungen: Politik selber machen, war die Devise. 

Planspiel in Tirschenreuth Johann-Andreas-Schmeller-Schule1
Politik selber machen will gelernt sein. Die Schüler der Johann-Andreas-Schmeller-Schule bekamen einen Einblick darin, wie schwer das sein kann.

Wie ist die derzeitige Situation für Migranten und Migrantinnen auf dem deutschen Arbeitsmarkt mit welchen Problemen werden sie womöglich konfrontiert? Und wie kann die Politik auf diese Probleme reagieren? Die Rollen und Perspektiven der deutschen Arbeitsmarktpolitik zu Migration und Arbeitsmarktpolitik lernten die Schüler spielend kennen. “Erst konnte ich mir nichts unter einem Planspiel vorstellen, als wir dann aber unsere Rollen zugeteilt bekamen und die Diskussionen starteten, hat es mir sehr viel Spaß gemacht”, so ein Schüler, der für einen Tag das Bundesland Sachsen im Bundesrat vertrat.

Ein Tag Bundespräsident, Abgeordneter oder gar Journalist. Die Schüler konnten einen Gesetzesentwurf zur Arbeitsmarktpolitik für Migrantinnen und Migranten entwerfen und in die Rolle von Vertretern aus Politik, Medien und Interessensgruppen schlüpfen. Neben der Forderung nach Integration der Migranten durch Sprachkurse und Ausbildungsplätze, zeigten sich in der Runde auch Interessenskonflikte zwischen den Parteien und Institutionen – ganz wie in der Realität. Dementsprechend fiel auch das Fazit des Ministers des Bundeslands Hessen aus:

Die Arbeit als Politiker ist echt anstregend. Man muss viel Geduld und Nerven mitbringen, um dort bestehen zu können.” [image id=53082 width=”1024″ height=”652″ class=”aligncenter”]

Leichter Zugang mit Integration

In Eigenregie entwarfen die Schüler in der Rolle als Bundesregierung, Bundesrat, Bundestag oder als Presse- und Interessensgruppen einen Lösungsvorschlag für die aktuelle Arbeitsmarktsituation für Migranten in Deutschland. Allen war dabei wichtig, dass Flüchtlingen der Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erleichtert wird. Vor allem durch eine bessere Integration.

Ziel des Planspiels war es, ein besseres Verständnis für die politische Entscheidungsfindung in der Bundesrepublik zu vermitteln. Besonderes Lob gebührte den Vorsitzenden von Bundesrat und Bundestag, die während des Planspiels die Aufgabe hatten, die Debatten in den jeweiligen Gremien anzuleiten und die verschiedenen Interessen in Einklang zu bringen. Dadurch konnten die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Perspektiven in der Politik und Fragen der Migration, sowie Konfliktsituationen unter Anwendung demokratischer Spielregeln kennen lernen.

Möglich gemacht hat das Planspiel das Jugendforum Tirschenreuth, eine Organisation von Jugendlichen, die vom Bundesprogramm “Demokratie leben” gefördert wird.

WITRON – Schnuppertage
WITRON – Schnuppertage
Planspiel in Tirschenreuth Johann-Andreas-Schmeller-Schule3

Bilder: Jugendforum Tirschenreuth