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Über 500 Karten geben der Demokratie eine Stimme

Weiden. Bei der Langen Nacht der Demokratie wurde am 2. Oktober im NOC die Ausstellung Demokratie braucht Stimme eröffnet. Aus über 500 Karten von rund 20 Gruppen entstanden neun Kunstwerke, die über 120 Gäste sahen.

Über 500 Karten geben der Demokratie eine Stimme

Foto: Clara Marie Hoffmann
Foto: Nadine Zettel
Foto: Clara Marie Hoffmann

„Was bedeutet Demokratie für mich?“ Mit dieser Frage haben sich Menschen aus rund 20 Institutionen und Gruppen bereits einige Wochen zuvor auseinandergesetzt. Aus über 500 gestalteten Karten entstanden neun Kunstwerke, die am 2. Oktober bei der „Langen Nacht der Demokratie“ im NOC in Weiden präsentiert wurden.

Ausstellung zeigt vielfältige Perspektiven auf Demokratie

Die Ausstellung „Demokratie braucht Stimme – Viele Stimmen, ein Bild“ machte persönliche Gedanken, Wünsche und Perspektiven sichtbar. Eröffnet wurde sie um 14 Uhr von Stephan Gollwitzer, dem zweiten Bürgermeister der Stadt Weiden. Er vertrat den verhinderten Oberbürgermeister Dr. Benjamin Zeitler. In seinem Grußwort betonte Gollwitzer die Bedeutung solcher Projekte für das demokratische Miteinander und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement.

Auf den Karten standen Zeichnungen, Texte und Botschaften zum Satz „Demokratie heißt für mich …“. Mitgemacht haben unter anderem die Pestalozzi-Grund- und Mittelschule, die Wasserwacht Weiden, mehrere Eltern-Kind-Gruppen sowie weitere Gruppen. Auch Besuchende konnten während der Ausstellung eigene Karten gestalten und den Kunstwerken hinzufügen. So wuchsen die Bilder weiter und regten zum Austausch über Demokratie und gesellschaftliches Miteinander an. Über 120 Personen besichtigten die Ausstellung und gaben durchweg positive Rückmeldungen.

Breites Bündnis organisiert das Projekt in Weiden

Veranstaltet wurde das Projekt von der Katholischen Jugendstelle Weiden, dem CAJ-Diözesanverband Regensburg, der KEB Neustadt-Weiden, dem Kreisjugendring Neustadt/WN und dem Netzwerk Radikalisierungsprävention NO.way.

Nach der Veranstaltung werden die Kunstwerke unter den beteiligten Institutionen verlost. So bleiben die vielfältigen Beiträge auch über die Ausstellung hinaus sichtbar und geben weitere Impulse, im Alltag über die Bedeutung von Demokratie ins Gespräch zu kommen.

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