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Volksmusik begeistert beim Musikantenstammtisch in Kaltenbrunn

Kaltenbrunn. Beim Musikantenstammtisch am 9. Oktober füllte sich der Gasthof Zum Goldenen Posthorn, ein Dutzend Mitwirkende bot viereinhalb Stunden zünftige Volksmusik und lud das Publikum zum Schunkeln und Tanzen ein.

Kaltenbrunn. Beim Musikantenstammtisch am 9. Oktober füllte sich der Gasthof Zum Goldenen Posthorn, ein Dutzend Mitwirkende bot viereinhalb Stunden zünftige Volksmusik und lud das Publikum zum Schunkeln und Tanzen ein.
Verdienten Beifall gab es für das Dutzend Interpreten für Volksmusik am laufenden Band Bild: Siggi Bock

Volksmusik begeistert beim Musikantenstammtisch in Kaltenbrunn

Mit Volldampf ging es beim Musikantenstammtisch am Freitag, 9. Oktober, in Kaltenbrunn im voll besetzten Gasthof „Zum Goldenen Posthorn“ in den Herbst. Auffallend: Unter den überwiegend älteren Semestern saßen nur neun Einheimische. Die Bedienung musste teilweise Slalom laufen. Organisator Alfons Fehlner konnte nach sieben krankheitsbedingten Absagen noch ein Dutzend Interpreten aufbieten, die viereinhalb Stunden auch in wechselnden Besetzungen zünftig aufspielten. Der Auerbacher Max Riedhammer saß meist am Cajón.

Mit dem flotten Gamsgebirg-Marsch eröffneten „D`Höidlbrumma“; nach „Mei Mutta tuat Spotzn rupfa“ und beim „Nun lebe wohl du wunderschönes Gamsgebirg“ animierten Otto Meier aus Lintach, Michael Schanderl aus Holzhammer und Dieter Kohl aus Hirschau zum Schunkeln und Mitsingen. Dies sollte sich im Laufe des Abends nicht ändern. Als Freifrau Sonja von Kressenstein mit Bassgitarre und der Pressather Gitarrist Helmut Reichl „Wo der Wildbach rauscht“, „Eine Reise ins Glück“ und „Liebeskummer lohnt sich nicht, my Darling“ anstimmten, wurde auch das Tanzbein geschwungen. Rhythmisches Klatschen begleitete „Griaß di Gott Frau Wirtin“, „Aus Böhmen kommt die Musik“ und „Heit scheint da Mond so schäih“, die Petra Fehlner aus Ernstfeld (Akkordeon) und die erstmals mitwirkende Anni Sandner aus Burggrub auf der Steirischen zum Besten gaben.

Schunkeln, Tanzen und Evergreens bei Volksmusik live

Ein Potpourri boten von Kressenstein, Georg Lauß aus Eschenbach und, erstmals dabei, der Nabburger Bruno Hartwich. Zünftige Akzente setzte mit den Oberkrainer-Hits „Alpenecho“, „Festtag im Dorf“ und „Auf der Autobahn“ das Duo Rudi Kohler (Bariton) aus Hirschbach und Ben Luber (Akkordeon) aus Illschwang. Bei „Sing Nachtigall sing“, „Vaya Con Dios“, „Ich zähle täglich meine Sorgen“, „Wenn ich denk, du liebst mich nicht, lieb ich dich umso mehr“ und „Dahoam, dös gibt’s nur einmal auf der Welt“ nahm von Kressenstein die Westerngitarre in die Hand. Mit „Die Sterne am Himmel“ und „Fliege mit mir in die Heimat“ ging es in die zweite Runde. „D`Höidlbrumma“ heizten die Stimmung weiter an mit „O Jessas, as Feierhaisl brennt“, „Bergvagabunden“, „So ein Tag“ und „Drei Doch gemma nimma ham“. Nächster Musikantenstammtisch ist am 9. April 2027.

Verdienten Beifall gab es für das Dutzend Interpreten für Volksmusik am laufenden Band.

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