Jetzt Tickets für die kommenden Jahn-Spiele sichern!
Bayernwerk
Bayernwerk

Volksmusik lässt Weiden in der Almhüttn mitschunkeln

Weiden. Am Pfingstnachmittag füllten Musik, Gesang und Kaffeeduft die Almhüttn in der Leuchtenberger Straße. Zahlreiche Musikanten boten Volksmusik und Schlager. Das Publikum schunkelte und sang mit; die Stimmung war herzlich.

Volksmusik lässt Weiden in der Almhüttn mitschunkeln

Foto: Reinhard Kreuzer
Die Musiker mischten sich immer wieder zu gemeinsamen Liedvorträgen. Unser Bild zeigt von links Wolfgang Butz, Christa Götz, Hans Strobl, Jürgen Spachtholz, Barbara Reichl und Rudi Lottner sowie in der Mitte Rudi Hesl am Schlagzeug. Foto: Reinhard Kreuzer
Foto: Reinhard Kreuzer

Musik, Gesang und der Duft von frischem Kaffee erfüllten am Pfingstnachmittag die voll besetzte Almhüttn in der Leuchtenberger Straße. Zahlreiche Musikanten waren der Einladung der Nordoberpfälzer Musikfreunde gefolgt und gestalteten gemeinsam einen stimmungsvollen Nachmittag mit traditioneller Volksmusik, bekannten Schlagern und althergebrachten Oberpfälzer Liedern. Von den „Caprifischern“ bis zu „Eviva Espana“, vom „Böhmischen Wind“ bis zu Oberpfälzer Mundartliedern reichte die musikalische Reise quer durch Europa. Immer wieder stimmten die Besucher mit ein, schunkelten im Takt oder sangen die bekannten Refrains begeistert mit. Gerade diese Mischung aus Musik, Geselligkeit und gemeinschaftlichem Singen machte den besonderen Charakter des Nachmittags aus.

Volksmusik, Schlager und Oberpfälzer Lieder begeistern in Weiden

Vorsitzender Horst Fuchs begrüßte sieben Musikerinnen und Musikanten mit ihren unterschiedlichen Instrumenten. „Volksmusik ist die Musik, die für eine bestimmte Region typisch ist“, sagte Fuchs und erinnerte damit an die Bedeutung der traditionellen Musik für die Oberpfalz. Durch das Programm führte dieses Mal Wolfgang Butz, der auch selbst mehrfach zum Instrument griff. Den musikalischen Auftakt gestalteten Butz und Jürgen Spachtholz mit den „Bergvagabunden“ und dem „Gamserl schwarz und braun“. Dann zog Rudi Lottner seine Steirische hervor und gab den „Hochzeitswalzer“ und „A Waldbua bin i“ zu Gehör. Schon nach wenigen Takten sprang die gute Stimmung auf das Publikum über.

Anschließend mischten sich die Musikanten in wechselnden Besetzungen immer wieder neu zusammen. Hans Strobl und Barbara Reichl, beide mit dem Akkordeon, brachten mit Schlagzeuger Rudi Hesl „Eine Reise ins Glück“ und „Über den Wolken“ zum Besten. Schlagzeuger Hesl gab sicher den Takt vor und begleitete die Musiker mit einem Walzer, „Paul und sein Gaul“ sowie dem „Böhmischen Wind“. Damit zeigten die Musiker ihre musikalische Vielfalt.

Akkordeonklänge in großer Besetzung und süße Kaffeestunde

Besonders schwungvoll wurde es, als eine größere Formation mit fünf Akkordeons, Schlagzeug und der Ratschn von Dieter Paulus aufspielte. Stücke wie „Wo der Wildbach rauscht“ oder der „Schneewalzer“ sorgten trotz sommerlicher Temperaturen im Saal für Begeisterung. Abkühlung brachte der musikalische Schneefall allerdings nicht. Tradition hatte bei den Musikfreunden auch die Kaffeestunde am Feiertag. Die Frauen des Vereins hatten zwölf Torten und Kuchen gebacken und liebevoll zu einem großen Kuchenbüfett arrangiert. Der Duft von frischem Kaffee zog durch die Almhüttn und lud die Besucher zum gemütlichen Verweilen ein.

Währenddessen überzeugte Rudi Lottner als Solist mit seiner Steirischen Harmonika. Hans Strobl ergänzte die Darbietungen mit seiner elektronischen Begleitung. Bekannte Melodien wie die „Caprifischer“ oder „Blue Hawaii“ animierten viele Gäste zum Mitschunkeln. Als gemeinsame Zugabe erklangen schließlich „Rot, rot sind die Rosen“ und „Wo der Wildbach rauscht“.

Beifall und Einladung zum Musikantentreffen in Waldthurn

Auch im weiteren Verlauf dominierten die instrumentalen Vorträge. Immer wieder belohnten die Besucher die Akteure mit lang anhaltendem und frenetischem Beifall. Zum Abschluss lud Vorsitzender Horst Fuchs bereits zum nächsten Musikantentreffen „A zünftige Musi beim Michl“ am Samstag, 27. Juni, „Zum Michl“ nach Waldthurn ein. Am Sonntag, 4. Oktober, findet wieder der traditionelle Vereinsausflug statt, zum Besucherbergwerk „Gleissinger Fels“ und dem „Dampflokmuseum“. Anmeldungen nimmt Anita Wiendl unter 0160 4365 132 entgegen.

Witron Zoiglbrotzeit
Witron Zoiglbrotzeit
Tipp: Wenn Du etwas googelst, bekommst Du neben den normalen Ergebnissen auch eine Box mit aktuellen News angezeigt.
Wenn Du OberpfalzECHO als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für Dich auf.
Füge jetzt OberpfalzECHO Deinen Quellen hinzu!