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Vorbach erhält das Gütesiegel Heimatdorf 2023

Vorbach. Eine lebendige Gemeinde mit einem regen Vereinsleben, mit einem außergewöhnlichen bürgerlichen Engagement, mit Heimatverbundenheit und mit innovativen Ideen: Diese Kriterien machen Vorbach nach Überzeugung einer Jury besonders einzigartig.

Vorbach erhält das Gütesiegel Heimatdorf 2023

Freudestrahlend nahm die Vorbacher Delegation mit Bürgermeister Alexander Goller und Stellvertreterin Irmi Bauer die Auszeichnung des Finanzministers entgegen. Foto: Robert Dotzauer

Das Ergebnis war die Auszeichnung der Kommune mit dem „Gütesiegel Heimatdorf 2023“, eine Anerkennung des Bayerischen Staatsministeriums für Finanzen und Heimat, auf die bayernweit im Jahr 2023 insgesamt nur 13 Gemeinden stolz sein dürfen. Zu den Gewinnern zählt auch Vorbach, ganz oben in der Oberpfalz. Für Bürgermeister Alexander Goller ist das eine gute Wahl. Schon bei der Bewerbung hatte der Gemeindechef auf die Vorzüge des 1000-Einwohner-Dorfes „am Tor zum Oberpfälzer Hügelland“ hingewiesen.

Besonders auf die aktive Dorfgemeinschaft ist Goller stolz. Das Zusammenrücken in der gemeindeeigenen Dorfwirtschaft, das Gemeinschaftsgefühl im Oberbibracher Schützenhaus, der eigene Dorfladen mit überwiegend regionalen Produkten, die Idee der Wiederbelebung von Traditionen beim Verein „Selwa gmacht“: Vorbach punktete mit zahlreichen Projekten, zu denen auch kommunale Zukunftsentscheidungen, etwa als Vorreiter beim Klimaschutz und beim Aufbau von Naturstationen beitrugen.

Die Jury war auch vor Ort

Pluspunkte, die auch die Jury im Rahmen eines vierstufigen Bewerbungsverfahrens und bei einem Ortstermin überzeugten. „Hier wird Zukunft gestaltet“, freute sich Heimatminister Albert Füracker bei der Prämierung in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz in München. In der Laudatio für die Oberpfälzer Gemeinde hieß es: „Vorbach plant Naturstationen am interkommunalen Radweg von Oberbibrach nach Schlammersdorf, unter anderem mit Kräutergarten, Bienenhaus und Obstbaumwiese. Außerdem soll mit der Prämie die Erweiterung des Dorfladens um einen kleinen Wintergarten sowie die Renovierung des Schlachthauses in Oberbibrach unterstützt werden“.

Mit der Würdigung verbunden war die Zusage einer zweckgebundene Prämie in Höhe von 60.000 Euro, die sich aus dem Grundstock von 50.000 Euro und zusätzlich von 10.000 Euro wegen der Lage der Gemeinde in einem Gebiet mit besonderem Handlungsbedarf zusammensetzt. Zu den Gewinnerkommunen zählt auch die Gemeinde Kastl bei Kemnath mit ebenfalls 60.000 Euro Prämie.

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