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Wahrzeichen prägen Ortseingang von Floß

Floß. Die Kirwa ist seit über 600 Jahren das gesellschaftliche Highlight und steigt am vierten Sonntag im August beim Festzelt in Oberndorf. Zwei Wahrzeichen prägen den Ortseingang, das Marktwappen und die St.-Johannes-Kapelle.

Floß. Die Kirwa ist seit über 600 Jahren das gesellschaftliche Highlight und steigt am vierten Sonntag im August beim Festzelt in Oberndorf. Zwei Wahrzeichen prägen den Ortseingang, das Marktwappen und die St.-Johannes-Kapelle.
Foto: Fred Lehner

Wahrzeichen prägen Ortseingang von Floß

Das festliche und gesellschaftliche Ereignis des Jahres und damit das Jahreshighlight ist, ohne andere Vereinsveranstaltungen zurückzusetzen, zweifellos die Floßer Kirwa. Sie hat seit über 600 Jahren am vierten Sonntag im Monat August einen festen und unverrückten Platz. Die Floßer wissen um diese Tradition und feiern sie auch. Jedenfalls ist die Floßer Kirwa von Jahr zu Jahr zum großen gesellschaftlichen Event in der Region geworden. Ein Verdienst, das dem Ländlichen Burschenverein Umgebung Floß und der Burschengesellschaft Cylinder-Club als abwechselnde Veranstalter in besonderem Maße zufällt.

Foto: Fred Lehner

Festbetrieb konzentriert sich auf den Festplatz bei Oberndorf

Damit hat sich das gesellschaftliche Treiben früherer Zeit so gut wie aufgehoben, obgleich die Gastronomie alles versucht, das Beste aus Keller und Küche zu bieten. Es gibt keine Tanzsäle mehr, in denen das festliche Treiben gefeiert wird. Alles spielt sich auf dem großen Festplatz mit Zelt bei Oberndorf ab. Daran hat man sich schon gewöhnt.

Zwei Wahrzeichen prägen den Ortseingang in der Neustädter Straße. Sie fallen den vielen tausend Gästen und Besuchern aus nah und fern auf, die das Festzelt bei der Ortschaft Oberndorf besuchen: zum einen das im Kreisverkehr eingebaute Marktwappen und zum anderen die Hermann-Gollwitzer-Gedächtniskapelle (St.-Johannes-Kapelle) auf der Anhöhe der Neustädter Straße.

Kreisverkehr mit Marktwappen erinnert an „ad flozzun 948“

Kommt man aus Neustadt/Störnstein, so fährt man zunächst den vor mehr als 25 Jahren eingeweihten Kreisverkehr auf der Staatsstraße 2.395 an, zugleich zentraler Mittel- und Abzweigpunkt bei der Anfahrt zum Festplatz bei Oberndorf. Hier fällt jedem Verkehrsteilnehmer etwas ganz Besonderes auf: das von Floßer Schülern aus Fliesen errichtete große Marktwappen mit der Inschrift „ad flozzun 948“, die auf die erste urkundliche Erwähnung des heute 1.078-jährigen Marktes verweist.

Marktfahne, Landes- und Bundesflagge verschönern das Bild des Kreisverkehrs, dessen Anlage sich in einem sauberen und gepflegten Zustand befindet; einladend für Gäste und Besucher, die nach Floß, dem Eingangstor zum Oberpfälzer Wald, kommen.

Hermann-Gollwitzer-Gedächtniskapelle lädt zur Einkehr ein

Unmittelbar an der Staatsstraße 2.395 nach Neustadt, in Höhe des Kreisverkehrs gelegen, zeichnet den Markt mit der Hermann-Gollwitzer-Gedächtniskapelle (St.-Johannes-Kapelle) ein weiteres Wahrzeichen aus. Es ist eine beeindruckende, von der Familie Hermann Gollwitzer im Jahre 1995 erbaute Kapelle, die zum Gebet und zur inneren Einkehr einlädt. Pfarrer Max Früchtl legt ganz besonderen Wert darauf, dass bei den Bittgängen einmal im Jahr auch die St.-Johannes-Kapelle besucht wird. Sie ist neben der St.-Nikolaus-Kirche und der von Erich Stich im Jahre 1984 erbauten St.-Barbara-Kapelle in Hardtheim ein weiteres Kleinod, auf das die Bevölkerung besonders stolz ist.

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