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Warnstreik bei ZF in Auerbach für fünf Prozent mehr Lohn

Auerbach. Rund 400 Beschäftigte von ZF Auerbach sind in den Warnstreik gegangen. IG Metall fordert fünf Prozent mehr Lohn und eine klare Zukunftsperspektive für den Standort, sonst drohen weitere Eskalationen.

Auerbach. Rund 400 Beschäftigte von ZF Auerbach sind in den Warnstreik gegangen. IG Metall fordert fünf Prozent mehr Lohn und eine klare Zukunftsperspektive für den Standort, sonst drohen weitere Eskalationen.
Warnstreik bei ZF in Auerbach für fünf Prozent mehr Lohn. Foto: IG Metall Amberg

Warnstreik bei ZF in Auerbach für fünf Prozent mehr Lohn

Mit dem Warnstreik setze man ein klares Zeichen für die Forderung nach einer Erhöhung der Löhne und Gehälter um fünf Prozent, betonte bei der Begrüßung der rund 400 Streikbeteiligten von ZF Auerbach Dieter Deinzer vom VKL-Ausschuss. Nachdem die Friedenspflicht ausgelaufen ist, zeigen wir jetzt auf den Straßen und vor den Werkstoren, wer diesen Laden am Laufen halte: die Beschäftigten.

Warnstreik bei ZF in Auerbach für fünf Prozent mehr Lohn. Foto: IG Metall Amberg

Warnstreik bei ZF Auerbach: Forderung nach fünf Prozent mehr Lohn

Die Arbeitgeber schieben die Krise in einzelnen Sparten wie der Automobilindustrie oder dem Maschinenbau vor, um flächendeckend zu sparen. Doch sie vergessen dabei die vielen Boombranchen, von der Medizintechnik über die Luftfahrt bis hin zur Rüstungsindustrie und zum Schiffsbau. „Wenn die Spritpreise steigen, der Wocheneinkauf immer teurer wird und das Leben im Alltag immer mehr kostet, dann gehört auch der Lohn ordentlich angehoben“, forderte Dieter Deinzer.

Warnstreik bei ZF in Auerbach für fünf Prozent mehr Lohn. Foto: IG Metall Amberg

IG Metall Amberg fordert respektvolles Angebot

„Die Forderungen und Nöte der Beschäftigten sollten ernst genommen werden, und wir erwarten ein respektvolles Arbeitgeberangebot“, so Sabrina Feige, zweite Bevollmächtigte der IG Metall Amberg. „Ein Entgeltverzicht ohne entsprechende Gegenleistung rettet keinen einzigen Arbeitsplatz!“

„Es geht bei Warnstreiks nicht um ein Ritual, sondern darum, Druck und Bewegung für ein annehmbares Verhandlungsergebnis aufzubauen.“ Es läge nun in der Hand der Arbeitgeber, einen großen Schritt in den Verhandlungen zu wagen, um weitere Eskalationen in der Tarifauseinandersetzung abzuwenden.

Warnstreik bei ZF in Auerbach für fünf Prozent mehr Lohn. Foto: IG Metall Amberg

Appell an ZF-Konzern: Zukunft für den Standort Auerbach

„Die Beschäftigten stehen hier und heute nicht nur für die Tarifforderungen, sondern auch, um eine eindeutige und unüberhörbare Botschaft an den Konzern zu senden“, rief die Betriebsratsvorsitzende Sonja Hahn in ihrer Funktion als Leiterin des Vertrauenskörpers aus. „Wir fordern für den Standort Auerbach eine Zukunft und eine Perspektive. Eine scheibenweise Filetierung und ein Sterben auf Raten wird nicht akzeptiert. Stattdessen fordern wir neue Produkte von der Entwicklung bis zur Produktion mit den entsprechenden Investitionen. Sollte der Bogen überspannt und den Auerbachern die Luft zum Atmen genommen werden, dann stehen nicht nur die Bänder für ein paar Stunden still“, richtete Sonja Hahn klare Worte an die Konzernspitze von ZF.

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