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Zwei Jahre Kleidertisch Erbendorf

Erbendorf. Es ist eine Erfolgsgeschichte der Solidarität. Seit zwei Jahren besteht der „Kleidertisch“ am Kaiserberg. Da gab es ein kleines Jubiläum mit allen ehrenamtlich Mitarbeitenden sowie den Vertretern des Trägers und der Stadt zu feiern.

Erbendorf. Es ist eine Erfolgsgeschichte der Solidarität. Seit zwei Jahren besteht der „Kleidertisch“ am Kaiserberg. Da gab es ein kleines Jubiläum mit allen ehrenamtlich Mitarbeitenden sowie den Vertretern des Trägers und der Stadt zu feiern.
Das Zweijährige wurde direkt im Laden am Kaiserberg gefeiert. Auf dem Bild Leiterin Yvonne Müller (fünfte von rechts), Bürgermeister Johannes Reger (6. von rechts), sowie Pfarrer Thomas Berthold (2. Von links), Pfarrer Manuel Sauer (3. von links), zweiter Bürgermeister Bernhard Schmidt (4. von links), dritter Bürgermeister Reinhold Kastner (3. von rechts) sowie die ehrenamtlichen Mitarbeiter. Foto: Jochen Neumann

Zwei Jahre Kleidertisch Erbendorf

Es war ein kleines Jubiläum mit großer Wirkung. Der „Kleidertisch Erbendorf“ feierte sein zweijähriges Bestehen. Seit der Eröffnung am 2. April 2024 im Anwesen Hör am Kaiserberg hat sich die Einrichtung zu einer unverzichtbaren Anlaufstelle in der Region entwickelt.

Erfolgsbilanz und Reichweite

Die Erfolgsbilanz des Second-Hand-Ladens, der gemeinsam von der katholischen und evangelischen Pfarrei getragen wird, ist beeindruckend. Leiterin Yvonne Müller, die das Projekt mit viel Herzblut ehrenamtlich in ihrer Freizeit managt, konnte stolze Zahlen präsentieren. So besuchten im Eröffnungsjahr 3.365 Kunden den Kleidertisch. Im Jahr 2025 konnte die Zahl auf 4.299 gesteigert werden.

Besonders bemerkenswert sei, so Müller, die Reichweite des Kleidertisches. „Das Einzugsgebiet erstreckt sich mittlerweile weit über die Stadtgrenzen hinaus, von Weiden bis Marktredwitz und von Bärnau bis Bayreuth.“

Sozialer Treffpunkt und Wertschätzung

Im Rahmen der Jubiläumsfeier betonte Pfarrer Manuel Sauer die gesellschaftliche Bedeutung des Ladens. „Das Angebot wird hervorragend angenommen“, stellte er fest. Doch der materielle Aspekt sei nur die eine Seite. Viel wichtiger sei die Funktion des Kleidertischs als sozialer Knotenpunkt, an dem Menschen sich vernetzen und austauschen können.

Auch Bürgermeister Johannes Reger ließ es sich nicht nehmen, das herausragende Engagement zu würdigen. Er dankte insbesondere der Familie Hör, die die Räumlichkeiten am Kaiserberg zur Verfügung stellt. „Mein Dank gilt auch Yvonne Müller für ihre unermüdliche Leitung und Vorbildfunktion.“ Nicht zuletzt dankte Reger allen im Kleidertisch tätigen ehrenamtlichen Helfern. „Ohne sie wäre der geordnete Betrieb nicht möglich.“

Nachhaltigkeit und Zusammenhalt

Der Kleidertisch beweist eindrucksvoll, wie durch ökumenische Zusammenarbeit und ehrenamtlichen Einsatz ein nachhaltiges Projekt wachsen kann, das sowohl die Umwelt schont als auch den sozialen Zusammenhalt stärkt.

Grammer Solar
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Unter dem Motto „Kleidung nachhaltig verwenden und anderen damit eine Freude bereiten“ lädt der Kleidertisch der Steinwaldgemeinden dazu ein, den eigenen Kleiderschrank einmal durchzuforsten und gut erhaltene Stücke einem neuen Zweck zuzuführen, ganz unter dem Motto „Die Mode im Kreislauf halten“.

Mitmachen ist ganz einfach

Bürger, die Platz in ihren Schränken schaffen möchten, können ihre gewaschene und gut erhaltene Kleidung während der regulären Öffnungszeiten direkt beim Kleidertisch vorbeibringen. Ein direkter Beitrag zur lokalen Nachhaltigkeit.

Gut erhaltene, saubere Kleidung kann während der Öffnungszeiten (Montag und Dienstag, 9 bis 12 Uhr; Donnerstag, 10 bis 16 Uhr) im Laden am Kaiserberg 26 einfach abgegeben werden.