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65 Jahre Posaunenchor – ein besonderer Gottesdienst und ein Standkonzert

Floß. Was Pfarrer Wilfried Römischer den Bläserinnen und Bläsern des evangelischen Posaunenchores beim 60-jährigen Jubiläum zurief, vertiefte sich im Herzen der Musiker und wurde umgesetzt: „Lasst euch weiter hören und spielt mit Freude zur Ehre Gottes“.

65 Jahre Posaunenchor – ein besonderer Gottesdienst und ein Standkonzert

Mit seinen eindrucksvollen Musikbeiträgen, Chorälen und Kirchenliedern, glänzten die beiden Posaunenchöre auf Floß und Forchheim/Sachsen am Sonntag beim Festgottesdienst in der St. Johannes – Baptista-Kirche aus Anlass des 65-jährigen Bestehens der Flosser Bläsergemeinschaft. Foto: Fred Lehner

Die Bläsergemeinschaft unter Leitung von Wolfgang Lang ließ sich in den vergangenen fünf Jahren weiter hören, spielte mit Freude und trat erneut an zahlreichen Festen, Feiern und Konzerten als Kulturträger des Marktes auf, auch ein besonderer Verdienst des Chorleiters und Obmann Richard Riedel. Beide sind die absoluten Stützen des Chores.

Der Festgottesdienst am Sonntag in der St. Johannes-Baptista-Kirche durch die musikalische Gestaltung der beiden Posaunenchöre aus Floß und Forchheim/Sachsen eine besondere Note. Allein schon das Bild des gemeinsamen Auftritts der 52 Bläserinnen und Bläser vor dem Altar war beeindruckend. Dazu wurde Kirchenmusik von hohem Niveau geboten. Die Dirigate wechselten sich mit Wolfgang Lang ab, wobei Tanja Riedel und Aron Jungnickel auf dem Podium standen.

Musik als Weg aus finsterer Stimmung

Pfarrer Wilfried Römischer rief den Jubelbläserinnen und Bläsern aus Floß und Forchheim zu: „Rogate – betet und haltet die Verbindung“. Mit Orgel (Kantor Andreas Kunz) und der Bläsergemeinschaft stimmten die Gläubigen in das Lied: „Lobe den Herren“ ein. In seiner Festpredigt „Loblieder – auch in der Nacht. Gott loben, das ist unser Amt“ hatte Wilfried Römischer herausgestellt, dass uns Musik aus finsterer Stimmung herausgelockt hat. Sie hat heilende Kraft und ist ein Gottesgeschenk. Wie oft hat auch die Musik des Posaunenchores aufgerichtet und wir konnten einstimmen in das Lob Gottes. Wie oft habt ihr mit eurer Gabe der Musik Herz und Gemüt erfreut, richtete er sein Wort an die Bläserinnen und Bläser. Da wurden Gottesdienste zu Festgottesdiensten, manche Lieder zum Jubel, vornehme Zurückhaltung zur Freude. Musik geht tiefer als Worte das je könnten.

In seiner beeindruckenden Rückschau auf 65 Jahre Posaunenchor listete Obmann Richard Riedel alle wichtigen Daten, Ereignisse und Auftritte des Flosser Chores auf. Dabei versäumte er nicht all denen Dank und Anerkennung zu sagen, die den Chor in vielfältiger und finanzieller Weise unterstützen. Ein weiterer musikalischer Höhepunkt war zum Abschluss des Festgottesdienstes das “Voluntary”. Schon heute kündigte sich das nächste gemeinsame Fest beim 70- jährigen Jubiläum an.

Posaunenchöre glänzen auch beim Standkonzert

Einen gewaltigen Eindruck hinterließen die beiden Posaunenchöre aus Floß und Forchheim/Sachsen mit ihren 52 Bläserinnen und Bläsern beim Standkonzert in der Marktplatzanlage. Foto: Fred Lehner

Die Freude setzte sich beim Standkonzert im Herzen des Marktes fort. Dieser Auftritt auf dem Marktplatz war zugleich eine kräftige Unterstützung für den Oberpfälzer Waldverein Floß und Umgebung, der an diesem Sonntag seine schon zur Tradition gewordene Blumentombola am Muttertag startete.

Die ganze Bandbreite präsentiert

Das reiche und vielfältige Repertoire der musikalischen Vorträge reichte von geistlicher und weltlicher Musik über Choräle, Märsche, Polkas und Volksliedern. Die Dirigenten des Chores wechselten sich mit Leiter Wolfgang Lang ab, wobei Andrea Rupprecht in ihrer Eigenschaft als stellvertretende Bezirkschorleiterin öfter den Dirigentenstab in die Hand nahm. Jungdirigent Jonatan Bär hatte den Chor ebenfalls fest in der Hand.

OTH Amberg-Weiden
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Die im weiten Rund der Anlage auftretenden beiden Chöre zeigten sich von ihrer besten Seite und hinterließen ohne Ausnahme einen gewaltigen Eindruck. Der Beifall der Zuhörer war ein Dankeschön für die gebotene Musik und bildete einen prächtigen Abschluss eines großen und unvergessenen Fest- und Jubeltags, der in der nunmehr 65-jährigen Geschichte des Flosser Posaunenchores einen markanten Platz einnehmen wird.