Katholisches Landvolk Waldthurn auf Spurensuche im Wald
Katholisches Landvolk Waldthurn auf Spurensuche im Wald
Der Förster Wolfgang Winter vom Landesbund für Vogel- und Naturschutz, war an den Fuße des Fahrenbergs gekommen, um den 40 Interessierten (25 Erwachsene und 15 Kinder) die verschiedenen Möglichkeiten Tierspuren zu entdecken näher zu bringen. Authentisch und in zwangloser Atmosphäre führte Winter abseits der Wege durch den Bestand.
Am meisten bekannt, und vor allem im Schnee erkennbar sind die Fußabdrücke. Es waren nur ein paar Meter Richtung Wald da konnten man bereits viele Abdrücke von Hase, Marder, Reh und Fuchs entdecken. Zudem gibt es noch die Spuren von Hinterlassenschaften, äußere Strukturen wie Federn und Fell sowie Schlafplätze wie flache Mulden im Gras oder alte Baumhöhlen, die als Unterschlupf dienen. Auch Futterlöcher in Bäumen gehören dazu, die für viele Tiere als Nahrungsquelle auf der Suche nach Larven oder anderen Insekten dienen. Hinzu entdeckt man auch Essensreste, wie Nüsse und Zapfen, die man nach der Art des Anknabberns verschiedenen Tieren zuordnen kann. Da man jedoch durch den derzeitigen Schneefall diese Art von Spuren weniger entdeckt, hatte der Experte Beispiele zur Veranschaulichung mitgebracht.
Ein interessanter Landvolk – Nachmittag in lockerer Atmosphäre und wenn man aufmerksam umhergeht und genau hinsieht, konnte man viel entdecken.
Zum Abschluss hat Wolfgang Winter noch ein Zitat von Jane Goodall erwähnt, dass kein einziger Tag vergeht ohne dass man die Welt um sich herum beeinflusst und Spuren hinterlässt. Was man tut macht einen Unterschied und man muss entscheiden was für einen Unterschied man machen möchte.







