7. Internationale Gasshuku des Karate Dojo Eschenbach
7. Internationale Gasshuku des Karate Dojo Eschenbach
Am vergangenen Wochenende fand in Eschenbach in der Oberpfalz das 7. Internationale Gasshuku des Karate Dojo Eschenbach statt. Vom 10. bis 12. April 2026 trafen sich Budo-Sportler aus dem In- und Ausland in der Mehrzweckhalle des Gymnasiums, um gemeinsam zu trainieren, Erfahrungen auszutauschen und sich weiterzubilden.
Unter der sportlichen Leitung von Christian Brüchner (3. DAN Matayoshi Kobudo) stand der Lehrgang ganz im Zeichen des traditionellen Kobudo. Als hochrangiger Lehrgangsleiter konnte mit Franco Sanguinetti (9. DAN), Präsident des Matayoshi Kobudo Kodokan International, ein international anerkannter Meister gewonnen werden. Sanguinetti, der seine Ausbildung auf Okinawa absolvierte und direkter Schüler von Matayoshi Shinpo Sensei war, vermittelte den Teilnehmern eindrucksvoll die Tiefe und Authentizität dieser traditionellen Kampfkunst.
Begrüßung und Geschenke vom Bürgermeister
Der Lehrgang begann am Freitag mit internen Schulungen für Ausbilder, bevor am Nachmittag alle Teilnehmer in das gemeinsame Training einstiegen. Am Samstag wurden die Gäste offiziell durch den 1. Bürgermeister der Stadt, Marcus Gradl, begrüßt. Insgesamt nahmen über 20 Kobudoka teil, darunter auch internationale Gäste aus Österreich und England. Besonders hervorzuheben sind die Delegationen um Manuel Schüpany Sensei (2. DAN) aus Österreich sowie Fred Bateman Sensei (4. DAN) aus England.
Im Mittelpunkt der Trainingseinheiten standen grundlegende Techniken, Partnerübungen, Kata sowie intensive Prüfungsvorbereitung. Gearbeitet wurde mit klassischen Kobudo-Waffen wie dem Bo (Langstock), Sai und Tonfa. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmer Einblicke in weiterführende Techniken mit zusätzlichen Waffen wie dem Eku (Paddel). Der Sonntagvormittag war nochmals dem Training gewidmet, bevor am Nachmittag Prüfungen abgenommen wurden.
Es gab auch ein Rahmenprogramm
Neben dem sportlichen Programm bot das Gasshuku auch ein abwechslungsreiches kulturelles Rahmenprogramm. Bereits im Vorfeld besuchten einige Teilnehmer das Deutsches Museum Nürnberg sowie die Kaiserburg in Nürnberg. Ein weiterer Ausflug führte ins Fichtelgebirge mit einer Fahrt auf den Ochsenkopf und einem Besuch des Deutschen Automobilmuseums in Fichtelberg.
Die gemeinsamen Abendveranstaltungen rundeten das Wochenende ab und boten Gelegenheit für persönlichen Austausch, neue Kontakte und die Pflege der internationalen Budo-Gemeinschaft.




