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Amazing Grace und Piece In The Valley

Grafenwöhr. Sein Plan ging auf: Frohe Gesichter und klatschende Hände gab es für Reiner Kowalski, dem Sänger bei seinem Gospelkonzert "He Touched Me" in der Mariä-Himmelfahrtskirche.

Amazing Grace und Piece In The Valley

Reiner Kowalski begeisterte sein Publikum beim Gospelkonzert in der Mariä-Himmelfahrtskirche in Grafenwöhr. Foto: Renate Gradl

„Die Mundwinkel sollen nach oben gehen, ich brauche euere Hände und macht einfach mit. Messwein gibt’s keinen, aber sonst könnt ihr machen, was ihr wollt“, meinte Reiner Kowalski gleich zu Beginn des Gospelkonzertes. Passend dazu erklang: „Put your Hand in the Hand“; was folgte war der Klassiker „Old time Religion“ (immer auf Gott zu vertrauen).

„In The Ghetto“

„Piece In The Valley“ war das Lieblingslied von Gladys Presley, der Mutter von Elvis und zugleich das erste Lied, das der Künstler jemals gesungen hat. Besonders schön war „In The Ghetto“, das ohne Background-Gesang zu hören war. 1987 startete der damals 18-jährige als Elvis-Imitator durch. Später bemerkte Kowalski, dass auch seine Songs aus den Bereichen Oldies, Country und Schlager sehr gut ankamen. Aktuell bietet er über 400 verschiedene Lieder an.

„Amazing Grace“ vom ehemaligen Sklavenhändler

Neben den bekannten Gospel-Songs „Go down Moses“ und „Joshua Fit The Battle of Jericho“ und „O Happy Day“ ertönte beim Konzert das wunderbare „Amazing Grace“. Letzteres wurde um 1772 von dem ehemaligen Sklavenhändler und späteren Pastor John Newton (1725 bis 1807) geschrieben. Es reflektiert Newtons Bekehrung nach einer Rettung aus Seenot 1748 und thematisiert Gottes Gnade, die einen „verlorenen Sünder“ errettet. Der erste Vers beschreibt die persönliche Erlösung Newtons.

Die „Frohe Botschaft“

„It isn’t no secret what God can do“ ist ein Lieblingslied von mir“, verrät Kowalski. „Gott verzeiht, wenn man ihn darum bittet.“ Neben der „Frohen Botschaft“, was „Gospel“ bedeutet, konnte das Publikum auch Leonhard Cohens „Hallelujah“ hören und „Von guten Mächten wunderbar geborgen…“ Am Schluss wünschte er allen „God bless you!“ Dankesworte gingen an Kulturmanager Pirmin Balk, der das Konzert im Namen der Stadt organisiert hat.

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