Bürgerfest begeistert in Mantel mit rund 2.000 Gästen

Bürgerfest begeistert in Mantel mit rund 2.000 Gästen
Mit nur einem Schlag zapfte am Sonntag, 23. August, Richard Kammerer das erste Fass Naabecker Festbier am Manteler Bürgerfest an. Mit den Kollegen des Kartellvorstands und MdL Dr. Stephan Oetzinger wurde dann auf ein friedliches Bürgerfest angestoßen. Die Sonne strahlte vom wolkenlosen blauen Himmel. Beim Weißwurststand bildete sich gleich eine lange Schlange.
Bürgerfest Mantel: Fassanstich und Frühschoppen
Ab dem Frühschoppen spielte Hans Schneeberger auf. Er erfreute mit einem breit gefächerten Programm und hatte Schlager mit dem Keyboard ebenso drauf wie Bayerisches mit der „Quetsch’n“. Der „Stern“ von DJ Ötzi leuchtete und auch das „Trompetenecho“ der Oberkrainer.
Richard Kammerer lobte bei der Begrüßung primär die Großzügigkeit der Anwohner und die Unterstützung der Geschäftsleute, die kostenlos Strom und Wasser zur Verfügung stellen. „Lasst es heute krachen“, war seine Aufforderung. Alle Zufahrten zum Marktplatz waren mit schwerem Gerät oder großen Fahrzeugen gesichert, und auch ein Sicherheitsdienst war im Einsatz. Bereits beim Frühschoppen und auch beim Mittagessen, wo es neben allen anderen Spezialitäten auch Rollbraten mit Kartoffelsalat gab, war das Fest bestens besucht.
Sicherheit, Besucherandrang und Organisation
Platz war für gut 2.000 Gäste, und ab dem späten Nachmittag waren diese auch komplett belegt. Die Bedienungen hatten teilweise ganz schön weite Strecken über den Marktplatz zurückzulegen, denn die Bänke standen von der Freihunger Straße bis zur Hüttener Straße. Fleißig am Spülen waren die Helfer am Geschirrmobil. In der Etzenrichter Straße standen die Ersthelfer vom HVO Haidenaabtal für Notfälle bereit. Den Ausschank können nur so große Vereine wie der VfB oder die Feuerwehr bewältigen, die sich abwechseln. Heuer stemmte der VfB die Mammutaufgabe.
Es gab Spezialitäten wie Gyros, Steaks, Dotsch, Pommes, Fisch- und Lachssemmeln, geräucherte Forellen, Brezen, Käse, Xantlburger, Pulled Pork, indische Teigtaschen und vieles mehr. Auch Süßes wie Crêpes und Eis fehlte nicht. An die 80 Kuchen und Torten gingen zum Kaffee über die Theke. Die Kuchen waren von den Vereinen gespendet worden. Eine Weinlaube und ein zusätzlicher Pils- und Weizenausschank entlasteten den großen Ausschank. Wurst und Fleisch lieferte in diesem Jahr die Metzgerei Pöll, und die Backwaren kamen von der Bäckerei Ziegler.
Kulinarisches Angebot beim Bürgerfest
Kinder und Erwachsene amüsierten sich auf der Mini-Eisstockbahn oder beim Luftballon-Spicker. Für die Kinder gab es noch Entenangeln, ein Kinderkarussell sowie eine große und eine kleine Hüpfburg, die immer voll belegt waren. Ein Spritzenhaus sorgte für Abkühlung. Bunte Luftballons für einen Wettbewerb stiegen in den Himmel.
Ab 16 Uhr spielte auf der großen Bühne die Partyband „Rundumadum“. Die Jungs hatten alle Musikrichtungen drauf und luden zu einer musikalischen Weltreise ein. In Deutschland ging es los mit „Viva Colonia“, nach Italien führte „Volare“, an Griechenland erinnerte „Griechischer Wein“ und Ballermann-Stimmung kam auf mit „Schatzi, schenk mir ein Foto“. Vor der Bühne fanden sich immer fleißige Tänzer ein.
Abbau, Nachbürgerfest und Ausklang
Da um 22 Uhr der Abbau beginnen muss, ist das Nachbürgerfest im Hof der ehemaligen Gaststätte „Zur Post“ schon Tradition. Hier kann dann bis zum frühen Morgen weitergefeiert werden mit Wein, Schnäpsen und auch Cocktails. Um Mitternacht musste der Marktplatz wieder geräumt sein, damit der Verkehr durchfließen konnte.
Am Samstag vor dem Fest wurden bis 19 Uhr bereits alle Stände und Buden aufgebaut. Ein großer Fallschirm spendete am Marktplatz Schatten, ebenso die Überdachungen der Garnituren. Der Manteler Marktplatz bietet am Bürgerfestsonntag immer ein ganz besonderes Flair. Viele Gäste aus den Nachbarorten feierten mit. Bei dem gelungenen 43. Bürgerfest haben wieder alle Vereine mit ihren Vorständen und Mitgliedern harmonisch zusammengearbeitet.
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