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Bunte Lichter ziehen wieder durch die Dunkelheit

Kirchenthumbach. Ein echtes Pferd! Die Kinder aus Kirchenthumbach rissen Mund und Augen auf, als Reiter und Ross den Martinsumzug des Kinderhauses St. Elisabeth anführte. Von der Kirche führte der Weg über die Eschenbacher Straße zum Feuerwehrhaus. Einige Anlieger hatten ihre Häuser mit Lichtern schön dekoriert.

Bunte Lichter ziehen wieder durch die Dunkelheit

Um das Martinsfeuer versammelten sich Pfarrer, Erzieher und Kinder. Nach dem Segen verweilten in lockerer Atmosphäre Kinder, Eltern und Großeltern bei Essen und Getränken noch eine Weile. Foto: Petra Lettner
In der Andacht wurde die Szene des Hl. Martin nachgespielt, der seinen Mantel teilt und einem frierenden Bettler schenkt. Foto: Petra Lettner
St. Martin hoch zu Ross führte den Martinsumzug des Kinderhauses St. Elisabeth an. Foto: Petra Lettner

Im Gedenken an Sankt Martin versammelten sich an Freitag Abend viele Kinder mit ihren Eltern und Großeltern in der katholischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt zu einer Andacht.

Hl. Martin auf dem Pferd

Als Highlight führten einige Kinder eine Szene aus dem Leben des Heiligen St. Martin auf, wo der Martin seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte. Im Anschluss zogen alle singend über die Eschenbacher Straße zum Feuerwehrhaus. Sankt Martin ritt mit seinem Pferd voran und mehrere Hundert Menschen folgten mit ihren selbstgebastelten Laternen.

Martinsfeuer wärmt viele Teilnehmer

Anschließend wurde am Feuerwehrhaus das Martinsfeuer gesegnet. Es symbolisiert die gute Tat Martins und seinen Glauben, der hell wie ein Licht in der Dunkelheit scheint. Bei Punsch, Glühwein, Wiener-Semmeln und Martinshörnchen verweilten die Teilnehmer in lockerer Atmosphäre, bis es an der Zeit war, die müden Laternenträger nach Hause zu bringen.

Frühstück mit den Vorschulkindern

Am Vormittag hatten bereits die Vorschulkinder des Kinderhauses die Senioren zu einem Frühstück ins Pfarrheim eingeladen. Circa 50 Senioren, darunter oft Oma und Opa, ließen sich von den Mädchen und Jungen bedienen, die Häppchen, Spieße, Kuchen und Obst zusammen mit ihren Erziehern vorbereitet hatten. Als Termin wurde absichtlich der Martinstag ausgewählt, ein Fest der Nächstenliebe.

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