Der ganz normale Wahnsinn beim Bühnensommer im Theaterdreieck
Der ganz normale Wahnsinn beim Bühnensommer im Theaterdreieck
Während im Fernsehen die „Legenden der Comedy“ ihr „Unwesen“ trieben, brachten die legendären Laienschauspieler aus Grafenwöhr, Eschenbach und Kirchenthumbach zur gleichen Zeit Sketche, die das Publikum live erleben konnte. Am Samstag spielten 22 Akteure bei „Spahns Café & Weinbar“ vor 155 Besuchern sowie im Innenhof des Museums vor 145 Zuschauern.
Sketche in 30 Minuten
Im Garten von „Spahns Café & Weinbar“ war es Markus Knechtel, der Vorsitzende der Theatergruppe Eschenbach, der das Publikum begrüßte. „Die einzige Vorgabe war, dass es lustig sa muah“, meinte er. Und das war es dann auch, jeweils etwa 30 Minuten pro Theatergruppe.
Vor Gericht
Die Eschenbacher Akteure starteten mit Elke Müller und Riita Michelson und ihrem kniffeligen Antrag auf die Auszahlung einer Lebensversicherung. Da wurde schon mal das Martinshorn zum „Matterhorn“ und der Egoist zum „Exorzist“. Auch die nachfolgende Gerichtsverhandlung mit Carmen Longares-Ulrich, Kirsten Kausler, Marina Riedl, Leon Fichtl und Roland Stengel hatte es in sich.
Auch pantomimisch unterwegs
Die Theatergruppe Kirchenthumbach erinnerte an Willi Winzig und an Heinz Erhardts Wortspiele und riskierte einen „Blick in den Himmel“. Außerdem sind sie wahren Künstler in Sachen „Pantomime“ und bei „Stegreif“-Aufgaben. Gespielt haben: Florian Bernhardt, Gabi Strauß, Margit Steger, Manfred Renner, Sandro Sendlbeck, Karin Rupprecht-Horn und Stefan Schober.
Zugfahrt mit Verspätung
Zu guter Letzt kamen die „Lokalmatadoren“, wie sie Wolfgang Bräutigam, der Chef der Katholischen Theatergruppe Grafenwöhr, nannte mit dem Schauspieler-Team: Wolfgang und Regina Bräutigam, Michael Bräutigam-Groß, Karin Steuber, Manuel Ertl, Antonia Krauß, Simone Wöhrl und Katharina Gietl. Diese unternahmen eine Fahrt mit der Deutschen Bundesbahn von München nach Hamburg, die sich ganz schön nervenaufreibend für alle Beteiligten gestaltete, genauso wie die Versammlung der Selbsthilfegruppe und der Besuch auf dem Spielplatz… Zuviel soll aber noch nicht verraten werden, da man am Freitag in Eschenbach, dem letzten Spielort, auch noch lachen möchte. Hierfür wären noch Plätze frei. Gespielt wird um 19 Uhr beim Alten Vermessungsamt, im Katholischen Pfarrheim und im „Taubnschusterhaus“. Karten gibt es unter Telefon: 09641/7207.
Schönes Wetter, aber auch mit Gewitter und Starkregen
Das Wetter war am Samstag optimal für den „Bühnensommer“ geeignet. Zum Auftakt am Freitag in Kirchenthumbach war es nicht so gut, denn bei der Spielzeit der dritten Theatergruppe, der Kirchenthumbacher, gab es Gewitter und Starkregen. Beim „Biemichl“ musste abgebrochen und in den kleinen Innenhof des Wirtshauses gewechselt werden. Dennoch haben es die Schauspieler geschafft, zu improvisieren und sehr gut zu Ende zu spielen.
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