Baustart für ersten Kreisverkehr in Eschenbach

Baustart für ersten Kreisverkehr in Eschenbach
„Rund“ soll es gehen in Eschenbach, verkündet Zweiter Bürgermeister Harald Neustätter. Ein Kreisel an der Ortseinfahrt der Grafenwöhrer Straße soll für mehr Sicherheit sorgen und den Verkehrsfluss fördern. Für Eschenbach ein Novum. Während zum Beispiel in der ehemaligen Kreisstadt Kemnath ein Kreisverkehr nach dem anderen entsteht, warten die Eschenbacher schon lange auf ampelfreie Rondelle, um die Verkehrsströme klarer zu ordnen. Während sich die Überlegungen zu mehr Verkehrssicherheit an der Rußweiherkreuzung und an der sogenannten Schlodererkreuzung der B 470 noch in der Planungsphase befinden, macht die Stadt nun in Abstimmung mit dem Staatlichen Bauamt an der Staatsstraße 2.168 Nägel mit Köpfen.
Baubeginn in Eschenbach und Ziele der Maßnahme
Am Mittwoch begannen die Bauarbeiten für einen Kreisverkehr, der für alle Verkehrsteilnehmer mehr Ordnung und Sicherheit gewährleisten soll. „Wir reagieren auf die dynamische Entwicklung an der Ortseinfahrt“, merkte der Vizebürgermeister vor Ort im Rahmen des offiziellen Baubeginns an. Harald Neustätter verwies auf mehrere Ziele. Unter anderem soll die Baumaßnahme zu Verbesserungen der verkehrlichen Anforderungen an der Zu- und Abfahrt des neuen BRK-Rettungsstandortes, der BRK-Bereitschaft, der Wasserwacht und der BRK-Tagespflege führen und eine gute verkehrliche Erschließung des künftigen Baugebietes am Kalkofen II herstellen.
Baudirektor Gerhard Kederer als Vertreter des Staatlichen Bauamtes Amberg-Weiden fokussierte sich auf die Sicherheitsvorteile des Projekts. Der Kreisverkehr reduziere schon am Ortseingang aus Richtung Grafenwöhr die Einfahrtsgeschwindigkeit deutlich, stellte Kederer fest. Zudem verwies er auf Vorteile für den Fuß- und Radverkehr im Bereich des neuen Verkehrsknotens mit entsprechenden Wegführungen und Querungshilfen. Technische Einzelheiten des 41 Meter breiten und über eine Million Euro teuren Bauwerks erläuterte für das Architekturbüro Schultes Planer Michael Wagner.
Zeitplan, Umleitung und Verständnisaufruf
Finanziell gefördert wird die Baumaßnahme durch den Freistaat Bayern. Mit einer Geduldsprobe müssen die Verkehrsteilnehmer rechnen. Voraussichtlich erst zu Weihnachten 2026 kann die Staatsstraße wieder für den allgemeinen Verkehr freigegeben werden, teilt die bauausführende Tiefbaufirma Richard Schulz mit. Die Verkehrsumleitung führt von Eschenbach über die B 470 nach Pressath und weiter auf der B 299 nach Grafenwöhr und entsprechend umgekehrt. Im Rahmen des Spatenstichs bat Zweiter Bürgermeister Harald Neustätter für die Behinderungen um Verständnis. „Wir wissen, was wir den Verkehrsteilnehmern zumuten, aber es geht leider nicht anders!“
An der Ortseinfahrt der Staatsstraße 2.168 entsteht, aus Grafenwöhr kommend, in Höhe des neuen BRK-Rettungsstandortes der erste Kreisverkehr Eschenbachs. Mit der Fertigstellung des neuen Kreisels wird bis Weihnachten 2026 gerechnet. Bis dahin besteht eine Vollsperrung der St 2.168. Formell begann das Millionen-Projekt mit einem Spatenstich mit Zweitem Bürgermeister Harald Neustätter, Baudirektor Gerhard Kederer, Planer Michael Wagner und Vertretern des BRK und der Baufirma Schulz.
Wenn Du OberpfalzECHO als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für Dich auf.
Füge jetzt OberpfalzECHO Deinen Quellen hinzu!


