Eberhofer-Stars freuen sich aufs Steckerlfischfiasko – Open-Air-Kino zeigt neuen Krimi auch in Weiden
Eberhofer-Stars freuen sich aufs Steckerlfischfiasko – Open-Air-Kino zeigt neuen Krimi auch in Weiden
Mit „Steckerlfischfiasko“ kehren die bekannten Figuren nach Niederkaltenkirchen zurück. Neben Sebastian Bezzel als Franz Eberhofer sind erneut Simon Schwarz, Lisa Maria Potthoff, Stephan Zinner, Daniel Christensen, Enzi Fuchs, Eisi Gulp, Gerhard Wittmann, Ferdinand Hofer, Eli Wasserscheid und Sigi Zimmerschied zu sehen. Kurzum: Rudi Birkenberger, Susi Gmeinwieser, Metzger Simmerl, Ignaz Flötzinger, Oma Eberhofer, Papa Franz Eberhofer, Bruder Leopold, Hilfspolizist Max, Jessie und Dienststellenleiter Moratschek.
„Weil sie so viele Leute anschauen“
Wir trafen Bezzel, Zinner und Hofer bereits im Januar in München bei einer Vorschau und zu Gesprächen. Warum die Filme seit Jahren ein großes Publikum erreichen, beantwortet Bezzel knapp: „Weil sie so viele Leute anschauen.“ Hinter dem Erfolg stecke aber mehr als der bloße Wiedererkennungswert.
Eberhofer ist keine Belastung
Bezzel beschreibt Franz Eberhofer als seine bekannteste Rolle, empfindet sie aber nicht als Belastung. „Ich habe davor schon viel anderes gemacht und mache es auch weiterhin.“ Außerhalb seiner Wahlheimat Hamburg werde er dennoch häufig mit seiner Filmfigur angesprochen. „Auf dem Land sagen die Leute öfter ,Franz‘ oder gleich ,Eberhofer‘.“
Für den „Beckenrandsheriff“ eine Villa am Weidener Mühlweg bezogen
Mit der Oberpfalz verbindet der Schauspieler persönliche Erinnerungen. Besonders das Freibad in Pleystein blieb ihm in Erinnerung. Dort spielte er im Film „Beckenrandsheriff“ einen Bauunternehmer, der das Bad zugunsten eines Wohnungsbaus abreißen lassen wollte. Während der Dreharbeiten war Bezzel außerdem mehrfach in Weiden. Gedreht wurde unter anderem in einer Villa am Mühlweg sowie in der Vohenstraußer Straße an einem fiktiven Zebrastreifen.
Filmcrew in Frontenhausen willkommen
Dass Orte und Menschen zum Erfolg der Reihe beitragen, betont auch Stephan Zinner, der seit Beginn den Metzgermeister Simmerl spielt. „Die Frontenhausener hauen sich voll rein“, sagt er über die Bewohner des niederbayerischen Drehorts, der im Film das fiktive Niederkaltenkirchen darstellt. „Wenn man merkt, dass man willkommen ist, dann kann man ganz anders arbeiten.“ Für Zinner wäre der Erfolg des Eberhofer ohne diese Verwurzelung in der Bevölkerung kaum denkbar.
Gutes Drehbuch
Die Dreharbeiten beschreibt er als eingespielt und konzentriert. „Wir hatten ein gutes Drehbuch, ein erprobtes Team. Das war einfach schön.“ Und weiter: „Der Eberhofer kommt gut an bei den Leuten. Und das g’freit uns.“
Nur ein Drehtag für Hilfssheriff Max
Ferdinand Hofer hatte für „Steckerlfischfiasko“ nach eigenen Angaben nur einen Drehtag. Trotzdem freue er sich jedes Mal, wenn er in Frontenhausen die „Statuen“, die Plakate und den Eberhofer-Kreisel sehe. Obwohl er inzwischen Chef-Ermittler im Münchner „Tatort“ ist, bleibt er dem Eberhofer-Kosmos auch als Metzgersohn und Mitarbeiter der freiwilligen Sicherheitswacht von Niederkaltenkrichen treu. „Ich spiele die Figur, ich bin ja nicht die Figur“, sagt er lachend. Die komödiantische Freiheit schätze er besonders: „Das macht wahnsinnig Spaß.“
Absolute Konzentration, aber lustig
Gleichzeitig macht Hofer deutlich, dass die Arbeit am Set hohe Konzentration verlangt. „Jede Minute Film kostet Geld. Es sind lange Tage, oft zwölf Stunden oder mehr.“ Trotzdem gehe es am Drehort immer wieder lustig zu.
Turbulenter Fall um einen ermordeten Steckerfisch-König
Inhaltlich erwartet die Zuschauer erneut ein turbulenter Fall: Franz Eberhofer lebt im Neubau, Birkenberger im Saustall, Susi verfolgt politische Ambitionen, die Oma ist auf Kur und der Sohn entdeckt den Sport für sich. Als der örtliche Steckerlfisch-König tot auf dem Golfplatz aufgefunden, beginnen die Ermittlungen.







