Eberhofer-Trio begeistert das Regina-Kino in Regensburg
Eberhofer-Trio begeistert das Regina-Kino in Regensburg

Das Regensburger Regina-Kino erlebte am Dienstag dieser Woche einen echten Höhepunkt. Im Rahmen ihrer großen „Steckerlfischfiasko“-Kinotour besuchte das Kult-Trio der Eberhofer-Krimis als einzige Station in der Oberpfalz die Domstadt. Insgesamt umfasste die Mammuttour 21 Städte und 27 Kinos in Deutschland und Österreich. In Regensburg war die Begeisterung riesig. Beide Säle des Traditionskinos waren bis auf den letzten Platz ausverkauft. Noch während des Abspanns rollten schließlich drei schwarze Audis vor, und die Stars des Abends betraten unter tosendem Beifall die Bühne vor der Kinoleinwand.
Eberhofer-Stars begeistern im Regina-Kino Regensburg
Der mittlerweile zehnte Eberhofer-Krimi kam beim Regensburger Publikum hervorragend an. Bei der anschließenden Filmnachbesprechung gaben sich Sebastian Bezzel (Franz Eberhofer), Simon Schwarz (Rudi Birkenberger) und Lisa Maria Potthoff (Susi) gewohnt locker, lustig und leger und plauderten aus dem Nähkästchen. Lisa Maria Potthoff verriet mit einem Schmunzeln, dass ein bestimmter Drehtag für sie eine absolute Tortur war. Mit hohen Schuhen musste sie immer wieder einer ziemlich ramponierten Litfaßsäule hinterherrennen. Simon Schwarz blickte gerührt auf das allererste Casting für „Dampfnudelblues“ zurück und bedankte sich überschwänglich bei den treuen Kinofans. Besonders emotional wurde es bei Sebastian Bezzel. Er verriet nicht nur, dass er inzwischen zum Nichtraucher geworden ist, sondern erinnerte sich auch noch an seinen Stadionbesuch beim legendären 5:0-Erfolg des SSV Jahn Regensburg im Hamburger Volksparkstadion im Jahr 2018.
Regina-Kino als Ausgangspunkt des Eberhofer-Erfolgs
Für die drei Protagonisten hat das Regina-Kino eine besondere historische Bedeutung. Die ehemalige Kinobetreiberin Doris Lerchl-Goldermann hatte vor 14 Jahren die entscheidende Idee: Sie setzte sich dafür ein, dass der erste Teil „Dampfnudelblues“, ursprünglich nur als Fernsehfilm geplant, ins Kino kam. Es war der Startschuss für einen bis heute anhaltenden Kinomythos mit durchschnittlich mehr als 1,5 Millionen Besuchern pro Film. Auch das neue Führungsteam mit Theaterleiterin Bianca Kuhl und Geschäftsführerin Yvonne Kühl zeigte sich glücklich über den Abend und das Lob von Schauspielern und Fans.
Im neuen Film geht es gewohnt turbulent zu: eine Leiche auf dem Golfplatz, eine kuriose Geschichte rund um ein Tutu und ein Rudi Birkenberger, den man kaum wiedererkennt. Dass die Fangemeinde stetig wächst, freut Hauptdarsteller Sebastian Bezzel besonders. Auf der Bühne scherzte er: „Unsere Anhänger sind ein nachwachsender Rohstoff.“ Viele heutige Eberhofer-Fans waren beim Kinostart des ersten Teils noch gar nicht geboren.
Nach der Kinonachbesprechung mussten die Stars schnell weiter. Nur einige Fans bekamen noch ein Autogramm oder ein Selfie, bevor die Schauspieler wieder in ihren Wagen verschwanden. Zurück blieb ein begeistertes Regensburger Publikum – und der Eindruck, dass der Eberhofer-Kult weiterhin lebendig ist.
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