Engagement wird nicht vergessen
Engagement wird nicht vergessen
In ihrem Jubiläumsjahr beschlossen sie, dass eine Person eine ganz besondere Ehrung erhalten sollte. Jürgen Orlik war sehr lange Zeit ein großes Aushängeschild der Theatergruppe, spielte seine Rollen mit Leidenschaft und Überzeugung und war sofort zur Stelle, als Hans Winter 1998 gesundheitlich als Vorsitzender aufhörte.
Ein Interview mit Jürgen Orlik
Orlik war als ein Mann der ersten Stunde schon im Jahr 1976 dabei. Auf die Frage was ihn dazu bewog mit dem Theaterspiel anzufangen antwortete er gerne. „Meine Motivation war beim ersten Treffen im Jugendheim sofort geweckt. Monsignore Ettenreich und Hans Winter begeisterten mich und die anderen Jugendlichen, mit denen ich begann auf der Bühne zu stehen, total. Nachdem das erste Stück so dermaßen einschlug und das Publikum voll darauf abging, war es keine Frage ob ich weitermachen würde.“ „Das Beste für einen Spieler ist es, wenn die Leute begeistert sind.“ „Bei „Sayonara Huglfing“ kann ich mich erinnern, ich war als Japaner verkleidet und in der ersten Reihe saß ein Zuschauer der nur ständig sagte, „des gibt’s niad, des gibt’s doch niad, des kann doch niad der Orlik sein.“ „Dann grinst du gleich noch mehr und fühlst dich hervorragend auf der Bühne.“
Laienspieler vergessen nicht
Von 1976 an stand Jürgen Orlik auf der Bühne. 1998 übernahm er zusätzlich das Amt des Vorsitzenden. Er kümmerte sich um die Regie, die Kulissen und um die Requisite. Natürlich immer mit einem guten Team im Hintergrund. Er war Verantwortlich für die Stücke inclusive Besetzungen. Orlik galt bei den Laienspielern als Allrounder, der leider wegen gesundheitlicher Probleme im Jahr 2009 aufhören musste.
Er ist zwar mittlerweile wieder gut genesen, möchte aber nicht mehr auf die Bühne zurück. „Es würde dann doch zu viel Stress bedeuten.“ meinte er auf die Frage nach einer Rückkehr.
Orliks ganzes Engagement war für die derzeitige Vorsitzende Maria Smola und ihr Vorstandsteam Grund genug um ihn mit einer Ehrenurkunde zu würdigen. Orlik war sehr überrascht und erfreut zugleich.
Eine Spende
Um dem sozialen Aspekt, der natürlich bei den Laienspielern immer präsent ist, noch eine besondere Note zu geben, gaben die Laienspieler im Jubiläumsjahr eine Spende von 350 Euro an die Etzenrichter Schola weiter. Sabine Schreglmann, stellvertretend für die kirchlichen Jugendmusiker, freute sich sehr darüber und übernahm die Zuwendung herzlich gerne.
Aufruf für neue Darsteller
Nicht zu vergessen ist der Aufruf an alle Theaterinteressierten, sich doch gerne bei Maria Smola zu melden. Denn irgendwo verstecken sich bestimmt talentierte Menschen , auf die die Bühne sehnsüchtig wartet.




