Fotoprojekt und Austausch fördern Inklusion in Pressath

Fotoprojekt und Austausch fördern Inklusion in Pressath
Der Pfarrsaal in Pressath wurde am Samstag, 7. Juni 2026, zu einem Ort der Begegnung, des Austauschs und des gemeinsamen Erlebens: Die Stadt Pressath und der BegegnungsCampus Immenreuth hatten zum „Tag der Begegnung“ eingeladen – und die Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich mit dem Thema Inklusion auseinanderzusetzen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Inklusives Fotoprojekt „Mensch ist Mensch“ in Pressath
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Ausstellung eines inklusiven Fotoprojekts „Mensch ist Mensch – Ich zeige Dir, wer ich wirklich bin!“ des BegegnungsCampus Immenreuth. Gezeigt wurden eindrucksvolle Porträts von Menschen, die mit einer Beeinträchtigung leben und/oder in ihrem Alltag Ausgrenzung erfahren haben. Ergänzt wurden die Fotografien durch persönliche Geschichten, die den Besucherinnen und Besuchern Einblicke in individuelle Lebenswege und Erfahrungen ermöglichten.
Begrüßung durch Bürgermeister und Projektvorstellung
Zur Eröffnung begrüßte Bürgermeister Andreas Reindl die Gäste mit einer kurzen Ansprache. Er hob die Bedeutung von Begegnung und gesellschaftlichem Zusammenhalt hervor und würdigte das Engagement aller Beteiligten.
Anschließend stellte die Projektleiterin Franziska Böll das Fotoprojekt vor. In ihrer Vorstellung betonte sie besonders den Stellenwert von Inklusion und machte deutlich, wie wichtig Räume seien, in denen Menschen unabhängig von ihren Voraussetzungen miteinander in Kontakt kommen und voneinander lernen können. Ziel des Projekts sei es, Vorurteile abzubauen, Verständnis zu fördern und das Miteinander in der Gesellschaft zu stärken.
Austausch, Vereine und Angebote im Fokus
Neben der Ausstellung bot der Tag zahlreiche Möglichkeiten zum persönlichen Austausch. In offener Atmosphäre kamen Besucherinnen und Besucher miteinander ins Gespräch, während regionale Vereine und Organisationen mit inklusivem Schwerpunkt ihre Arbeit präsentierten und Einblicke in ihre Angebote gaben. Das Interesse an den Informationsständen war groß und zeigte, wie vielfältig das Engagement in der Region ist.
Auch das gemeinsame Beisammensein kam nicht zu kurz: Bei Kaffee und Kuchen entstand ein lebendiger Austausch zwischen Gästen, Ausstellenden und Vertreterinnen und Vertretern der teilnehmenden Einrichtungen.
Positive Resonanz auf den Tag der Begegnung
Der Tag der Begegnung wurde von allen Beteiligten als voller Erfolg bewertet. Die Veranstaltung bot eine wertvolle Plattform für Vereine und Organisationen, machte Inklusion sichtbar und schuf zahlreiche neue Begegnungen – ganz im Sinne des Projekts und seines Anliegens, gesellschaftliches Miteinander aktiv zu stärken.
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