Grafenwöhrer halten am Gelübdefeiertag St. Sebastian fest
Grafenwöhrer halten am Gelübdefeiertag St. Sebastian fest
Überlieferungen zufolge handelte es sich 1729 und 1730 um eine “ansteckende hitzige Krankheit”. Eine Ähnlichkeit mit der Coronapandemie war “eine erste Welle”, die es im Frühjahr 1729 gab. Weitere Wellen waren im Herbst sowie im Frühjahr 1730. Auch damals suchte man nach Möglichkeiten, diese Krankheit zu besiegen. Die Grafenwöhrer erinnerten sich an den Pestheiligen “St. Sebastian”, der im Dreißigjährigen Krieg verehrt wurde. Da Sebastian am 20. Januar Namenstag hat, versprachen sie, immer am 20. Januar einen Ortsfeiertag zu halten, um an diesem Tag zu beten.
Gelübdefeiertag der Stadt
Auch heuer wird um 9 Uhr der Gelübdefeiertag der Stadt in der Mariä-Himmelfahrtskirche begangen. Eine Andacht zu Ehren des heiligen Sebastian ist um 14 Uhr in der Mariä-Himmelfahrtskirche. In der Regel wird Sebastian von vielen Pfeilen durchbohrt dargestellt. Darüber wird oft vergessen, dass er der Legende nach Hauptmann der Prätorianergarde am kaiserlichern Hof war und 288 starb, weil er Mitchristen im Gefängnis geholfen hatte.


