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Trauerfeier für Sonja Scherer in Döllnitz

Döllnitz. Im Leichenhaus der St. Jakobus-Kirche nahmen Familie und Freunde Abschied von Sonja Scherer. Lieder und Erinnerungen zeichneten ihren Weg, und der Redner würdigte ihre Stärke nach Jahren schwerer Krankheit.

Döllnitz. Im Leichenhaus der St. Jakobus-Kirche nahmen Familie und Freunde Abschied von Sonja Scherer. Lieder und Erinnerungen zeichneten ihren Weg, und der Redner würdigte ihre Stärke nach Jahren schwerer Krankheit.
Sonja Scherer. Foto: Enrico Levin

Trauerfeier für Sonja Scherer in Döllnitz

Im Leichenhaus der St.-Jakobus-Kirche hatten sich die Familie, darunter Freunde – auch aus ihrer alten Heimat –, sowie Trauergäste aus Döllnitz versammelt, um von Sonja Scherer aus Döllnitz Abschied zu nehmen. Neben der aufgebahrten Urne im Leichenhaus wurde dabei an viele Stationen ihres Lebens erinnert. Mit dem Lied „Geboren, um zu leben“ begann die Trauerfeier, die mit den Liedern „So wie du warst“ und „Amoi seg’ ma uns wieder“, einem Lieblingslied der Verstorbenen, musikalisch umrahmt wurde.

Trauerfeier in der St.-Jakobus-Kirche in Döllnitz

„Sonja Scherer, Frau, Mutter, Schwester und Freundin, war ein Mensch, der Freude und Leid geteilt hat“, so der Trauerredner. Mit Zitaten von Dietrich Bonhoeffer und Albert Schweitzer unterstrich er seine Traueransprache und ging auf Sonja Scherers Lebenslauf ein. Die Verstorbene kam als Sonja Saßmannshausen am 8. April 1975 in Bad Godesberg zur Welt. Sie wuchs mit ihren zwei älteren Schwestern Heidi und Sabine im Elternhaus von Christa und Winfried Saßmannshausen auf. Bereits 1998 verstarb ihre Mutter, und ihr Vater vor drei Jahren. 1999 wurde ihr Sohn Fabian geboren, der aus ihrer ersten Ehe hervorging.

Liebe, Umzug nach Döllnitz und schwere Krankheit

2010 lernte sie Enrico Levin aus Döllnitz kennen und lieben, und so kam sie mit ihrem Sohn von Hennef nach Döllnitz. Ein besonderer Höhepunkt war für sie der wunderschöne Urlaub 2024 mit ihrem Enrico in Annaberg-Buchholz, von dem sie immer wieder schwärmte. Sie war seit 2004 von einer Lungenkrankheit gezeichnet, und in den vergangenen Jahren setzte ihr diese Krankheit schwer zu. Es folgten immer wieder längere Krankenhausaufenthalte, aber sie ertrug es mit großer Fassung. Weihnachten 2025 feierten sie noch ein wunderschönes Fest, aber danach folgten drei schwere Monate, die auch viel von der Familie forderten.

„Am Montag, 30. März, kam sie schließlich am Ziel ihres Lebens an“, so der Trauerredner. „Sie hinterlässt als liebe Ehefrau, gute Mutter, Schwester und Freundin eine große Lücke in unserer Gemeinschaft, die wir noch lange spüren werden, wo immer wir auch zusammenkommen und merken, dass sie nicht mehr da ist.“ Nach der würdevollen Ansprache geleiteten die Familie, Freunde und Trauergäste die Urne vom Leichenhaus zur letzten Ruhestätte, dem Urnengrab auf dem Döllnitzer Friedhof. Gemeinsam wurde an der Grabstätte das Vaterunser und das Ave Maria gebetet, und mit Weihwasser und Blumen konnte jeder Abschied nehmen.

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