Junger musikalischer Schwung aus der Oberpfalz
Junger musikalischer Schwung aus der Oberpfalz
Über das „Glück mit dem Wetter bei den diesjährigen Sommerserenaden der Stadt Neustadt“ freute sich nicht nur Bürgermeisterin Tanja Kippes bei der Begrüßung der Serenadenbesucher am Donnerstagabend. Bei den bisherigen acht Serenaden habe es jeweils am Donnerstagmorgen im Rathaus keine Überlegung gegeben, ob die Veranstaltung am Abend witterungsbedingt stattfinden könne. Auch die gut 200 Besucher genossen den Sommerabend. Die Plätze im schattigen Biergarten des „Josi“ waren schon eine Stunde vor Beginn besetzt. Der Rest zog die bereitgestellten Bänke möglichst in Schattenbereiche der Freizeitanlage.
Junge Musiker mit viel Esprit
Mit „junger Schwung aus der Oberpfalz“ kündigte die Bürgermeisterin „Power Hoch 5“ an. Mit dieser Aussage hatte sie keinesfalls übertrieben. Simon Schmidt (Akkordeon, Gesang), Stefan Schmidt (Gitarre, Gesang), Moritz Ponader (Trompete, Gesang), Max Ponader (Bariton, E-Bass, Gesang und Philipp Ponader (Klarinette) interpretierten überwiegend typische Oberkrainer-Musik mit viel Esprit und hervorragender musikalischer Qualität. Ihr musikalisches Repertoire reichte von der Oberkrainer- und volkstümlichen Musik bis hin zu Unterhaltungs-Evergreens und Schlagermelodien.
Freunde der Oberkrainer-Musik kamen voll auf ihre Kosten
Die Anhänger von Slavko Avsenik kamen bei Klassikern wie dem „Trompetenecho“ oder „Auf der Autobahn“ voll auf ihre Kosten. Die Formation aus Ursensollen hatte aber auch echte „Boarische“ oder Alpenschlager („Wann liegen wir uns wieder in den Armen“) perfekt drauf. Auch den Oktoberfesthit 2024 „Hallo kleine Maus“ von Saso Avsenik, der die Tradition seines Großvaters bis heute fortsetzt, gaben sie zum Besten. Ein Schlager-Medley mit Teilen aus „Spiel noch einmal für mich, Habanero“ von Catarina Valente, oder „Sag mir quando sag mir wann“ von Peter Alexander wurde vom Publikum mitgesungen. Musikalische Ausflüge gab es auch nach Böhmen und in die Berge mit der Oberkrainer-Polka „Hoch auf den Bergeshöh’n“. Zwei Stunden lang bot „Power Hoch 5“ beste Unterhaltung. Von Beginn an klatschten, schunkelten oder sangen die Besucher mit und genossen den herrlichen Sommerabend und die volkstümliche Musik.






