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Kabarettist Vogelmayer begeistert Waidhaus

Waidhaus. Musik-Kabarettist Vogelmayer entzückt mit „Lebensfreude“ den Kultursaal der Dorfbühne zum 30-jährigen Bestehen. Mit Dialekt, Witz und Liedern reißt er das Publikum mit und erntet reichlich Beifall.

Waidhaus. Musik-Kabarettist Vogelmayer entzückt mit „Lebensfreude“ den Kultursaal der Dorfbühne zum 30-jährigen Bestehen. Mit Dialekt, Witz und Liedern reißt er das Publikum mit und erntet reichlich Beifall.
Der Musik-Kabarettist Vogelmayer begeistert in Waidhaus auf der ganzen Linie. Foto: Josef Pilfusek

Kabarettist Vogelmayer begeistert Waidhaus

„Lebensfreude“: Kabarettist Vogelmayer begeistert mit seinem Programm

Vogelmayer begeistert mit Dialekt, Witz und Heimatliebe

Vogelmayer weiß, wie er das Publikum in seinen Bann ziehen und mitreißen kann. Der wortgewandte und sympathische Künstler, mit bürgerlichem Namen Thomas Mayer, hat es drauf, sei es in Wort, Musik oder Gesang. Er vereint in höchster Perfektion hintersinnigen bayerischen Humor und Heimatliebe.

Wer der bayerischen Sprache einigermaßen mächtig ist, kommt dabei voll auf seine Kosten. Der unverfälschte Dialekt des Niederbayern, der sich längst einen ausgezeichneten Ruf in der Szene erworben hat, kennzeichnet nämlich seine Auftritte. Bei diesen besticht er erst einmal durch kompromisslose Heimatverbundenheit. Die Geschichten in seiner „Muttersprache“ sind gepaart mit Witz und Charme.

Auch Zugezogene kommen auf ihre Kosten

Sollte jemand des Bayerischen nicht mächtig sein, ist das kein Problem. Der Musikkabarettist lässt nämlich die sogenannten „Zuagroasten“ an seiner unterhaltsamen und mit Pointen gespickten Mischung aus Spaß, Gaudi und auch tiefsinniger Gesellschaftskritik gerne teilhaben.

Hochdeutsches kommt von ihm nur, „weil sich Preiß’n immer wieder mal einschleichen“. Beim Gastspiel im Kultursaal der Dorfbühne anlässlich deren 30-jährigen Bestehens hat er auf Nachfrage aber nur den „Herrn am Eingang“ als „Preiß’n“ ausgemacht.

Humorvolle Pointen und Lebensfreude pur

Das Programm kommt voll an. Wenn Vogelmayer – „Ich bin der Ed Sheeran von Niederbayern“ – dynamisch, gut gelaunt und wortstark die Bühne betritt, ist schnell klar: Der Künstler ist Lebensfreude pur. Mit Witzen und Gstanzln feuert er eine humorvolle Salve nach der anderen ab. Beispiel: „Der Herr hat’s Hirn regnen lassen, aber manche hatten anscheinend einen Schirm dabei.“

WITRON – Osterferien
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Voll ins Schwarze trifft er auch mit seiner Frage an Bürgermeister Markus Bauriedl: „Wie viele arbeiten bei euch im Rathaus?“ Die Antwort liefert er gleich selbst: „Die Hälfte etwa.“ Wie gut, dass der Rathauschef weiß, dass das in Wirklichkeit nicht so ist.

Vogelmayer erobert Waidhaus: Beifall für „Lebensfreude“

Im Übrigen lässt er wissen: „In Künstlerkreisen heißt es: Wenn du es in Waidhaus geschafft hast, hast du es überall geschafft.“ Die Besucher danken es auf ihre Weise, spenden reichlich Beifall und zeigen: Er hat’s geschafft. Die Botschaft „Lebensfreude“ ist angekommen, und das in jeder Hinsicht. Das Lied „Dahoam is koa Ort, sondern a Gfui“ passt dazu wie die berühmte Faust aufs Auge.

Sein Hinweis an den Reporter, dass „Der neue Tag“ neben der „New York Times“ die wichtigste Zeitung auf der Welt sei, hätte es da gar nicht gebraucht. Die Kritik fällt auch ohne den charmanten Schlenkerer positiv aus. Das Resümee: Vogelmayer kann wiederkommen.