Kastelruther Quartett begeistert Neustadt
Kastelruther Quartett begeistert Neustadt
“Südtirol – Ich mag dich” so war das Konzert des “Kastelruther Männerquartetts” in der Klosterkirche St. Felix in Neustadt/WN überschrieben. “Kastelruther Männerquartett – wir mögen euch” – das zeigte das vollbesetzte Gotteshaus. Für die Besucher war dieses Konzert ein wunderbares Erlebnis, aus dem, wie Pater Stanislaus in seinem Schlusswort meinte, eine echte Andacht geworden war.
Dank an die Organisatoren und ein Vorgeschmack auf das Konzert
Helga Mahlknecht dankte als Moderatorin gleich zu Beginn des Konzertes Laura Haug und ihrer Familie als langjährige echte Freunde des “Kastelruther Männerquartetts” mit ihren Bemühungen und ihrem Einsatz dieses Konzert ermöglicht zu haben. Dann brachte Helga Mahlknecht die Eindrücke einer Südtiroler Heimatdichterin über deren Betrachtungsweise des Herbstes den Konzertbesuchern nahe.
Das “Kastelruther Männerquartett” möchte mit seinem Konzert allen Besuchern einen echten Feiertag vermitteln, meinte die Moderatorin und kündigte die Lieder vom “Frieden in den Bergen”, “Sei gegrüßt viel Tausend Mal” und “Südtirol, du bist mein Land” an. Das “Kastelruther Männerquartett” trat zu ihren Liedvorträgen immer vor den Altartisch, weil, und das ist ihre Besonderheit, sie wirklich A cappella singen und mit ihren Stimmen kein Mikrofon, auch keinen Verstärker brauchen. Und es gelang den Sängern gleich zu Beginn mit ihren Liedern die Besucher zu gedanklichen Ausflügen in die Südtiroler Berge zu führen.
Die Botschaft des Konzerts
Mit nachdenklichen Worten sprach Helga Mahlknecht die “schlimmen Dinge” in der Welt an, die eine gewisse Ohnmacht, dem entgegenzuwirken, offenbaren. Doch es gebe “Lichtblicke am Horizont” ein “Feuerwerk der Liebe”, das für das “Kastelruther Männerquartett” sozusagen das Stichwort war, ihre Lieder “Ich bete an die Macht der Liebe” und das “Ave Maria” in italienischer Sprache zu singen.
Facettenreich und mit besonders gewählten Worten beschrieb Helga Mahlknecht die herbstliche Landschaft in Südtirol, wo die leuchtende Sonne als Vorrat für dunklere Stunden ins Herz aufgenommen werden solle. Dieser Vorrat könne aber auch in Form schöner Lieder von Jedem aufgenommen werden. “Frieden”, das Lied aktueller denn je, oder “Gipfel im Abendschein”, gesungen vom “Kastelruther Männerquartett” vermittelten per Noten und Stimmen diese herbstliche Stimmung.
Ausklang des Konzerts
Mit ihren einfühlsamen Wortbeiträgen stellt Helga Mahlknecht den Einklang zu den Liedern her, die im zweiten Teil des Konzertes auf die Adventszeit einstimmten. Mit dem “Andachtsjodler” fand das Konzert einen wunderbaren Ausklang, bei dem sich die Sänger auch als hervorragende Bläsergruppe präsentierten.
Da gehörte es aber auch dazu, dass Helga Mahlknecht das “Kastelruther Männerquartett” mit Stefan Kaser, Robert Sattler, Ewald Mahlknecht, ihrem Bruder, und Josef Gruber mit herzlichen Worten dem Publikum vorstellte.
Stürmischer Beifall zum Schluss und das Verlangen nach Zugaben waren der Dank des Publikums für das wunderbare Erlebnis, das nach dem Segen von Pater Stanislaus und dem gemeinsam gesungenen “Großer Gott, wir loben dich”, endete.








