Kultur kennt keine Grenzen
zukünftig ein Denkmalstein entlang des Jan-Hus-Weges stehen wird.
Kultur kennt keine Grenzen
Bei herrlichem Reise- und Wanderwetter begrüßte Bürgermeister Gerhard List den Projektleiter Charles Herold und Museumspädagogin Zuzana Verešová mit ihrer Reisegruppe in Kohlberg, um sich den zukünftigen Standort des Meilensteins anzusehen.
Meilenstein bald auch in Kohlberg
Viele Orte entlang der Strecke von Kohlberg bis Weigendorf haben sich für einen solchen Stein beworben, dessen Aufstellung im Herbst dieses Jahres gefeiert wird. Kohlberg war auf diesem Weg eine wichtige Zwischenstation, wurden doch hier die sogenannten Geleitwechsel durchgeführt, bei denen die Bewacher der Reisenden abgelöst wurden.
Im ersten Teil bis Tachov/Bärnau haben alle Meilensteine bereits ihren Platz gefunden, im zweiten Teil ist die Verteilung der Gedenksteine in Arbeit und im dritten Teil kann man bereits auf dem Jakobspilgerweg von Nürnberg über Biberach nach Konstanz marschieren.
Kohlbergs historische Schokoladenseiten
Bürgermeister List erklärte bei einer Führung durch den Ortskern seinen Gästen die Geschichte Kohlbergs. Großes Interesse weckten dabei seine Ausführungen über die Kirche Sankt Nikolaus, einem romanischen Bau aus dem 13. Jahrhundert, der auch einst ein Teil einer Wehranlage war.
Der anliegende Schwedenturm erinnert an den dreißigjährigen Krieg, in dem Kohlberg von den Schweden überrannt und fast vollständig niedergebrannt wurde. In dieser Zeit sind auch die großen Felsenkeller unter dem Marktplatz entstanden, die in den damaligen Kriegswirren oft als Fluchtwege benutzt wurden.
Gedenkstein ist schon in Arbeit
Der Künstler, der für den Meilenstein ein Mineral aus der tschechischen Heimat von Jan Hus verwendet, hat mit der Herstellung des Kohlberger Memorials bereits begonnen. Die feierliche Einweihung vor dem Rathaus und den dazugehörigen Marktbrunnen ist im Herbst geplant.




