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Maria, die Knotenlöserin

Grafenwöhr. Die Maiandacht des Katholischen Frauenbundes in der Friedenskirche Grafenwöhr war geprägt von der Gottesmutter Maria, die als "Knotenlöserin" dargestellt wurde.

Maria, die Knotenlöserin

Der Katholische Frauenbund gestaltete in der Friedenskirche Grafenwöhr eine Maiandacht. FB-Vorsitzende Roswitha Heining begleitete die Marienlieder mit der Gitarre. Foto: Renate Gradl

„In Maria begegnen wir einer bodenständigen Frau, die ein klares Ja zu Gottes Willen ausgesprochen hat. Diese Haltung lässt sich mit Demut (humilitas) beschreiben, was zusammenhängt mit „humus“ (Erdboden), mit dem, was ganz unten ist“, erklärte am Anfang Frauenbund-Vorsitzende Roswitha Heining, die die Maiandacht auch musikalisch mit der Gitarre begleitete.

Manchmal lösen sich Knoten auf

Maria war in ihrem Leben mit schwierigen Situationen konfrontiert und hat einige Knoten erfahren. Viele Menschen haben in ihrer Verstrickung keinen Ausweg gesehen und haben die Hilfe von Maria erfleht. Manchmal gibt es keine Lösung für ein Problem, aber manchmal kann sich ein Knoten von selbst auflösen. Bei den Fürbitten wurde um Hilfe gebetet, damit sich die Knoten auflösen.

Maifeier im Jugendheim

Nach dem Segen, den Kaplan Naresh Manda erteilte, waren alle ins Jugendheim zur Maifeier eingeladen. Dort kam man bei festlich gedeckten Tischen und einer kleinen Brotzeit zusammen, wo auch die Geselligkeit nicht zu kurz kam.

Die nächsten Projekte

Roswitha Heining stellte auch die nächsten Projekte des Frauenbundes vor und lud dazu ein. – Am kommenden Samstag wird ein Kaffee- und Kuchenstand am Altstadtfest betrieben. Am 15. Juni wurde zum Meditativen Tanz am Schönberg eingeladen (bei schlechtem Wetter im Jugendheim) eingeladen. Der Frauenbund legt zu Fronleichnam wieder einen Blumenteppich. Dazu wurde um Blumenspenden bei Hedwig Lindner, Marktplatz 8 gebeten. Abgabe ist am Mittwoch, 3. Juni von 18 bis 20 Uhr.

Bei der Maiandacht ging es um Maria, die Knotenlöserin. Doris Hohl (links) und Martina Walberer zeigten, wie schnell sich ein Knoten bilden kann. Foto: Renate Gradl
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