Inklusive Fotoausstellung eröffnet im Sozialministerium München

Inklusive Fotoausstellung eröffnet im Sozialministerium München
München, 5. Mai 2026 – Am 4. Mai wurde im Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales die Ausstellung des inklusiven Fotoprojekts „Mensch ist Mensch – Ich zeige Dir, wer ich wirklich bin!“ feierlich eröffnet. Das Projekt des BegegnungsCampus Immenreuth, gefördert durch die Aktion Mensch, setzt ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion.
Feierliche Eröffnung in München
Es ist eine besondere Ehre, diese Ausstellung im Bayerischen Sozialministerium präsentieren zu dürfen. Der Ort unterstreicht die gesellschaftliche Relevanz des Projekts und würdigt die Stimmen der Menschen, die hier sichtbar werden.
Inklusive Porträtfotografie im Fokus
Im Zentrum steht die Porträtfotografie von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung sowie mit und ohne Ausgrenzungserfahrungen. Der inklusive Ansatz ist dabei grundlegend: Jede und jeder kann teilnehmen. Zu jedem Porträt gehört eine persönliche Geschichte. Die Teilnehmenden erzählen: „Wer bin ich? Was habe ich erlebt? Was macht mich stark? Und was wünsche ich mir von der Gesellschaft?
Das Ziel des Projekts ist so einfach wie bedeutend: Jeder Mensch ist wertvoll. Jeder Mensch gehört dazu. Die Ausstellung möchte Vorurteile abbauen, Verständnis fördern und Mut machen, offen über das eigene Leben zu sprechen.
Wanderausstellung erreicht viele Menschen
Die Porträts und Geschichten sind Teil einer Wanderausstellung und reisen von Ort zu Ort, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Im Mai ist sie im Bayerischen Sozialministerium in München zu sehen.
Die Eröffnung wurde durch eine Ansprache des Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Holger Kiesel, eingeleitet. Im Anschluss sprach Projektleiterin Franziska Böll über die Hintergründe und Ziele des Projekts. Besonders bewegend war der Erfahrungsbericht von Monica Gomes, die gemeinsam mit ihrer Assistenzhündin Kimi vor Ort war und persönliche Einblicke in ihr Leben gab. Sie selbst hat an dem Projekt teilgenommen.
Engagement und schnelle Umsetzung
Die Umsetzung der Ausstellung im Ministerium war geprägt von großem Engagement und bemerkenswerter Zusammenarbeit. Dank einer schnellen, spontanen Planung konnte die Ausstellung in kurzer Zeit realisiert werden.
Ein besonderer Dank ging an das Büro für Leichte Sprache „sag’s einfach“ der KJF Regensburg, das die Texte verständlich übersetzt hat. Ebenso wurden die Prüfgruppen – einfach g‘macht, Prüftigers, Textchecker, Prüfdetektive und Stiftlanddetektive – gewürdigt, die diese Texte geprüft haben. Alle diese Gruppen gehören zur KJF Werkstätten gGmbH.
Barrierefreie Kommunikation und Prüfteams
Anerkennung galt darüber hinaus allen Beteiligten, die zur Umsetzung der Ausstellung beigetragen haben – von der Audiodeskription bis zu den Gebärdensprachdolmetscherinnen vor Ort.
Im Anschluss an die Redebeiträge nutzten die Gäste die Gelegenheit, die Porträts zu betrachten und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Ausstellung lädt dazu ein, nicht nur hinzusehen, sondern zuzuhören, nachzudenken und echte Begegnungen zu ermöglichen.






