Musik, Kunst und Tanz – Kultur pur im Kloster Speinshart
Musik, Kunst und Tanz – Kultur pur im Kloster Speinshart
Christoph Steiner-Heinlein spielt und erläutert Werke unter anderem von J. S. Bach, J. Rodrigo und G. Cassadó. Ernst. In seinen Konzerten widmet er sich vorwiegend selten gespielter Literatur für Violoncello solo und erläutert diese dem Publikum auch unterhaltsam.
Würde. Fantasie – all diese Attribute werden dem spanischen Tanz der Sarabande, der das Zentrum aller Solosuiten für Cello von J. S. Bach bildet, in den Charakterisierungen bedeutender Musiktheoretiker zugeschrieben. Den beiden im Konzert erklingenden Sarabanden aus den Suiten in d-Moll und G-Dur werden nun musikalische „Kommentare“ aus dem 20. und 21. Jahrhundert voran-gestellt, die alle aus der spanischen Musik schöpfen.
Karten
Der Eintritt kostet 10 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf hier, per E-Mail an konzerte@kloster-speinshart.de und unter der Telefonnummer 09645 / 60193-801, für Kurzentschlossene auch an der Tageskasse.
Neue Lebenskraft spüren
Am Dienstag findet von 19.30 bis 21.30 Uhr wieder der Meditative Tanzabend unter freiem Himmel statt. Nach einer längeren Pause wird im wunderbaren Ambiente des Klosterinnenhofs wieder ein tänzerischer Aufbruch gewagt, bei dem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer öffnen und gemeinsam neue Lebenskraft spüren.
Teilnahme
Anmeldung per E-Mail an info@kloster-speinshart.de oder unter der Telefonnummer 09645 / 60193-601.
Für die Teilnahme fällt je Tanzabend eine Gebühr von 10 Euro an, die in bar beim Eingang zu bezahlen ist. Bei Regen entfällt der Tanzabend.
Biblische Geschichten lebendig erzählen
Am Freitag, 23. Juni, findet um 19 Uhr die Vernissage der Ausstellung Biblischer Erzählfiguren von Beate Leis statt. Die Ausstellung zeigt Szenen aus der Bibel, dargestellt mit liebevoll handgefertigten Erzählfiguren. Seit etwa 1980 werden in Deutschland bewegliche, biblische Erzählfiguren hergestellt. Ungefähr 15 Jahre zuvor entstand in der Schweiz die Grundidee der Figur und ist bis heute in vielen Details mit 2 Eglifiguren” verbunden.
Ein Sisalgestell mit einem Hartschaumkopf, Hände (mittlerweile mit Daumen) und Bleifüße sind das Grundgerüst der Figur. Der Herstellungsprozess umfasst viele einzelne Arbeitsschritte und erfolgt in Kursen mit speziell ausgebildeten Kursleitern. Handgefertigte Kleider, Schuhe, Kulisse und Tiere gehören ebenso zur Ausstattung. Durch den Wechsel der Kleidung und den Attributen ist eine Verwandlung möglich. So wird beispielsweise aus einem Petrus ein blinder Bartimäus.
Diese Figuren sind kunsthandwerkliche Hilfsmittel zum Erzählen religiöser und biblischer Geschichten. Anwendung finden sie in Erwachsenenbildung, Kindergarten, Schule, Bibelarbeit oder Ausstellungen. Die Konturen im Gesicht sind nur angedeutet, damit werden
Ausdrucksformen nicht vorgegeben. Die Gefühle und Absichten entstehen durch verschiedene Körperhaltungen. Bei längerem Betrachten der dargestellten Szene entsteht eine Dynamik in den Figuren und die Geschichte wird lebendig.
Info
Die Vernissage findet im Rahmen des Abendlobes statt. Die Ausstellung kann bis 6. August sonn- und feiertags von 13.30 bis 17 Uhr, mittwochs von 9 bis 15 Uhr und auf Anfrage unter der Telefonnummer 09645 / 60193-801 besichtigt werden.
Chortreffen im Innenhof
Am Sonntag, 25. Juni, wird eine langjährige Tradition fortgesetzt, denn nach der Corona-Zwangspause findet endlich wieder ein musikalischer Nachmittag mit der Sängergruppe Weiden statt. Das Programm mit den unterschiedlichen Chören wird spannend, abwechslungsreich und äußerst vielseitig. Seit mehr als zehn Jahren hat dieses Chorfest im zweijährigen Turnus mit wechselnden Chören und Chorgemeinschaften am letzten Sonntag im Juni seinen festen Platz im Kalender, respektive Innenhof des Klosters.
Die beteiligten Chöre brennen auf das auch für sie jedes Mal wieder große Erlebnis, zum einen aufgrund des großen Zuspruchs in der Bevölkerung, aber wohl noch mehr, weil sich viele Sänger ihrem Kloster emotional besonders verbunden fühlen. Nach dem Motto „Jetzt erst recht“ haben sich die Männerchöre aus Eschenbach, Grafenwöhr und Pressath unter der Leitung von Riita Michelson zu einem stattlichen Projektchor zusammengeschlossen, der sich seit März in gemeinsamen Proben intensiv vorbereitet.
Für die Gattung Gemischte Chöre steht die Chorgemeinschaft St. Georg Pressath mit Leiter Richard Waldmann. Da an besagtem Wochenende die Europatage der Musik stattfinden, nimmt sie das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch europäische Länder, unter anderem nach Italien, Ungarn oder Lettland, wohin die Pressather ja seit mehr als 30 Jahren besondere Beziehungen pflegen.
Die singende Jugend repräsentiert an diesem Spätnachmittag der über die Grenzen seines Heimatortes bekannte Teeniechor aus Schirmitz unter der Leitung von Wolfgang Ziegler. Deren Mitglieder sind zwar mittlerweile dem Teeniealter entwachsen, sie fühlen sich, wie sie selbst sagen, im Herzen aber immer noch als junge Gemeinschaft. Ihr Repertoire nährt sich, so viel sei gesagt, überwiegend von Gospels bis hin zu Rock und Pop Songs.
Eintritt
Beginn ist um 16 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden zur Deckung der Kosten und Unterstützung des Klosters sind willkommen.




