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Musikverein Waidhaus begeistert mit Das Beste aus 40 Jahren

Waidhaus. Das Große Vereinsorchester präsentiert sich zum Auftakt der Neujahrs- und Jubiläumskonzerte in Bestform. Das Publikum in der bis auf den letzten Platz besetzten Turnhalle quittiert den Auftritt mit Beifallsstürmen.

Waidhaus. Das Große Vereinsorchester präsentiert sich zum Auftakt der Neujahrs- und Jubiläumskonzerte in Bestform. Das Publikum in der bis auf den letzten Platz besetzten Turnhalle quittiert den Auftritt mit Beifallsstürmen.
Das Große Vereinsorchester des Musikvereins Waidhaus begeistert auf der ganzen Linie. Foto: Josef Pilfusek

Musikverein Waidhaus begeistert mit Das Beste aus 40 Jahren

„Die Sonne geht auf.“ Treffender könnte es am Dienstag, 30. Dezember, in der Turnhalle nicht anfangen. Das Große Vereinsorchester legt mit dem von Rudi Fischer komponierten Konzertmarsch nämlich gleich einen musikalischen Sonnenaufgang par excellence hin. Und so verspricht Simone Dietl: „Ich garantiere einen wunderschönen Abend.“ In ihrer Begrüßung weist die Vorsitzende des Musikvereins Waidhaus darauf hin, „dass das Publikum mitverantwortlich für das Programm ist“. Schließlich sei es nach einer Umfrage in Abstimmung mit den Musikern erfolgt.

Rückblick auf vier Jahrzehnte Vereinsgeschichte

„Viel hat sich in den vergangenen 40 Jahren verändert, nicht aber die Freude an der Musik“, stellt Andrea Herbert fest. Dabei ist die charmante Moderatorin, die zu allen Titeln detaillierte Informationen parat hat, überzeugt: „Musik hat in Waidhaus Zukunft.“ Das verdeutlicht sie mit den vielen Erfolgen des am 22. Februar 1986 gegründeten Vereins und den zahlreichen Auftritten seit dem ersten Konzert am 1. Mai 1986. „Der Musikverein ist zum Herzstück der Gemeinde geworden“, fasst sie zusammen.

Klassische Ouvertüren und Walzer

Zur Ouvertüre „Light Cavalry“ des Komponisten Franz von Suppé weist Herbert unter anderem auf die am 21. März 1866 erfolgte Uraufführung in Wien hin. Bei der Ankündigung der „Strauß-Gala“, darunter der bekannte Walzer „An der schönen blauen Donau“, schildert sie das Lebenswerk von Johann Strauß (Sohn).

Sinfonische Klangreisen

Die Vielseitigkeit des Orchesters wird auch bei Steven Reinekes „Fate of the Gods“ – es basiert auf Geschichten der nordischen Mythologie – deutlich. Dirigiert wird es von Lena Putzer. „Wir schaffen das in gut zehn Minuten“, heißt es bei „Around the World in 80 Days“ von Otto M. Schwarz.

Hommage an den König der Blasmusik

Ernst Mosch darf natürlich nicht fehlen. Mit dem von ihm komponierten „Der Falkenauer“ würdigt das Orchester den am 7. November 1925 im Falkenauer Ortsteil Zwodau geborenen und am 15. Mai 1999 gestorbenen „König der Blasmusik“.

Broadway und große Gefühle

Als „Vermächtnis des größten Träumers aller Zeiten“ bezeichnet die Moderatorin die von Hans Kolditz stammenden „Walt-Disney-Pictures“ und ist überzeugt: „Jetzt bringen wir den Broadway nach Waidhaus.“ Das gilt auch für den „Tanz der Vampire“ von Jim Steinmann mit der Dirigentin Kornelia Kraus.

Zoigltermine
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Rock-Legenden und Pop-Klassiker

„Eine der einflussreichsten Bands“ ist für Herbert „Queen“ mit dem legendären und bereits verstorbenen Freddie Mercury. Den Beweis dafür gibt es bei den „Queen-Symphonic-Highlights“ mit einem Querschnitt aus Rock, Pop und Klassik, darunter „The Show must go on“. Die Show geht also weiter und endet schließlich mit „Fang das Licht“, bekannt durch Karel Gott im Duett mit Darinka.

Begeisterung bis zur Hymne

Der lautstarke Ruf nach Zugaben bleibt bei Hermann Mack & Co. nicht ungehört. Standing Ovations gibt es erneut bei „Die Sonne geht auf“. Den Schlusspunkt setzt das Orchester bei der von der Moderatorin bezeichneten „Reise durch die Jahrzehnte“ mit der „Bayernhymne“ und der „Deutschen Nationalhymne“. In den Dank von Simone Dietl und Hermann Mack eingeschlossen sind schließlich alle am Konzert Beteiligten. Weitere Konzerte sind am Samstag, 3. Januar, und Montag, 5. Januar, jeweils um 19 Uhr.