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Neustädter Salonorchester begeistert mit Silvesterkonzert

Neustadt/WN. Ausverkaufte Stadthalle, tolle Stimmung, bestens aufgelegtes Orchester und unvergessliche Melodien – zum 30-jährigen Bestehen des Neustädter Orchesters wurde ein langgehegter Wunsch in die Tat umgesetzt: ein Abend mit Melodien von Johann Strauß, Vater und Sohn.

Neustädter Salonorchester begeistert mit Silvesterkonzert

Foto: Bernhard Knauer

Im Vorfeld des Jubiläumskonzertes gab es viele Diskussionen, ob denn ein Musikevent an einem solchen Tag auch hier funktionieren könnte. Doch alle Skeptiker wurden eines Besseren belehrt. Der Vorsitzende Max Peter freute sich, dass die zahlreichen Besucher nun schon seit 30 Jahren mit zu diesem Erfolg des Neustädter Salonorchesters beigetragen haben. „Wir dürfen heute auch an unseren Gründungsdirigenten Heribert Bauer erinnern, unter dem das Orchester einen enormen Aufschwung erlebte”, so Peter.

Pünktlich um 16 Uhr betrat Dirigent Nicolaus Dick die Bühne und setzte gleich mit der Polka „Unter Donner und Blitz“ ein Ausrufezeichen. Zu einer Bereicherung wurde an diesem Spätnachmittag wieder einmal Fred Fröhlich als Moderator. Er hatte immer wieder passende Einführungen zu den jeweiligen Stücken parat, wobei auch der eine oder andere Witz nicht fehlen durfte.

Fred Fröhlich. Foto: Bernhard Knauer
Regina Schmid. Foto: Bernhard Knauer
Foto: Bernhard Knauer

Die Firma Wertheim gab für ein Firmenjubiläum den Auftrag für eine Komposition bei Josef Strauß und dieser komponierte die Polka francaise. Und nun hatte Regina Schmid ihren großen Auftritt. Sie durfte die für dieses Stück typischen Ambossklänge darbieten – natürlich wieder einmal ein Erlebnis.

Der perfekte Einstieg in den Silvesterabend

Nach einer kleinen Pause ging es beschwingt weiter – wobei die Damen im Orchester mit Glitzerkopfschmuck und die Herren mit bunten Fliegen auf Silvester einstimmten. Mit „Leichtes Blut“ wurde der offizielle Teil beendet. Doch dann wurden mit stehenden Ovationen Zugaben von dem an diesem Abend bestens aufgelegten Orchester gefordert. Daraufhin kam eine Hommage an das große Vorbild aus Wien. Bereits bei den ersten Klängen von „An der schönen blauen Donau“ gab es Applaus und zum Abschluss durfte wie auch bei den Philharmonikern der „Radetzkymarsch“ nicht fehlen.

Alle Besucher waren sich am Ende einig: mit einem solchen Konzert gab es einen ausgezeichneten Einstieg in den Silvesterabend.

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