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Spürhunde, Wasserspaß und Partystimmung beim Waidhauser Seefest

Waidhaus. An drei Tagen feierten zahlreiche Gäste das Waidhauser Seefest in der "Bäckeröd". Musik, Tanz, Schmankerln und das traditionelle Fischerstechen rundeten das Event ab.

Spürhunde, Wasserspaß und Partystimmung beim Waidhauser Seefest

Am Abend stieg die große Party. Foto: Walter Beyerlein
Die Spürhunde leisteten großartige Arbeit. Foto: Walter Beyerlein
Bei hochsommerlichen Temperaturen schützen Schirme vor der Hitze. Foto: Walter Beyerlein
Beim musikalischen Frühschoppen war´s zünftig. Foto: Walter Beyerlein
Eine fantastische Attraktion: Die Hüpfburg. Foto: Walter Beyerlein
Die Aufführungen der Kinder ernteten großen Applaus. Foto: Walter Beyerlein
Die Bundespolizei und der Zoll stellten ihre Arbeit vor. Foto: Walter Beyerlein
Abkühlung muss sein. Foto: Walter Beyerlein
Mit Bockl Bleck war Stimmung garantiert. Foto: Walter Beyerlein
Die “Stoapfälzer Spitzbuam” heizten ordentlich ein. Foto: Walter Beyerlein
Auch der DONIKKL Kinderzug war unterwegs. Foto: Walter Beyerlein
Für den Sieger gab es ein Fass Bier. Foto: Walter Beyerlein
Beim Fischerstechen blieb nicht jeder trocken. Foto: Walter Beyerlein

„Waidhauser Seefest – Das Fest für die ganze Familie“. So überschreibt der Flyer der Vereinsgemeinschaft Waidhaus das Großereignis in der Freizeitanlage „Bäckeröd“. Trotz sengender Hitze, auch noch bis in den späten Abend, wurde das Seefest aber auch heuer wieder zum echten Erlebnis.

Abkühlung im Badeweiher

Vielleicht waren am Samstagnachmittag die Teilnehmer beim Fischerstechen die beneidenswertesten Mitwirkenden des Festes: Sie durften – wenn auch nicht unbedingt mit voller Absicht – als einzige in den Badeweiher hüpfen.

Am Freitagabend sorgten DJ SUPR3M und DJ MF Master bei der Beachparty für heiße Musik, während sich die Gäste doch auch sehr gerne an den Ständen mit den „heißen“ und doch kühlen Drinks aufhielten.

Kinderspaß mit DONIKKL

Am Samstagnachmittag übernahm zunächst die DONIKKL-CREW das Zepter auf der großen Wiese. Die „DONIKKELS“ Janina und Annalena brauchten für ihr „Omnibus-Spiel“ zunächst einen guten Steuermann, der die Kinderschlange durch die Tunnels, die Eltern und Großeltern mit erhobenen Händen symbolisierten, leitete. Selbstverständlich hatte der Steuermann, in diesem Fall das „Steuermädchen“ Luisa auch das „Original DONNIKKL-Steuerrad“ in die Hand bekommen.

Und zur Überraschung aller sorgte ein freiwilliger Helfer per Rasensprenger auch für eine kurze Erfrischung. Und zum Abschluss durften die Buben und Mädchen natürlich kräftig das Fliegerlied mitsingen. Natürlich fehlte auf dem großen Areal eine Hupfburg, unter anderem in Form eines riesigen Traktors nicht, wer Mut hatte, durfte am Seil hängend einen Stapel Bierkasten in die Höhe bringen.

Fischerstechen mit tollen Preisen

Dann durfen sich die Waidhauser Vereine beim „Fischerstechen“ messen. Und auch hier legte man großen Wert auf Sicherheit und Einhaltung der Regeln. Sechzehn Punkte umfasste der Katalog, der vor allem den Umgang mit der langen Stecherstange regelte, aber auch sicherstellte, dass das Spiel unfallfrei abgewickelt wird. Die sechzehn Mannschaften standen sich in K.O.-Runden gegenüber.

WITRON – Osterferien
WITRON – Osterferien

Mancher Wettkampf wurde zur Einhaltung der Spielregeln nach Entscheidung des Schiedsgerichtes von vorne begonnen. Die Teams bestanden aus zwei Ruderern und einem „Stecher“, auch einer „Stecherin“. Am Ende waren die „Schützen Schüler“ mit Melike Tiryaki, Adam Hrabovski und Lukas Grünauer die Sieger, die sich über ein großes Fass Bier als Siegerpreis freuen dürfen. Am Abend luden die „Stoapfälzer Spitzbuam“ zum Ausklang bei toller Schlagermusik ein.

Großes Programm am Sonntag

Mit fulminanten Unterhaltungsangeboten, viel Musik und der Gelegenheit sich Einblicke in die Tätigkeit der Bundespolizei und dem Zoll zu verschaffen, einen „fast echten“ Einsatz von Spürhunden zu beobachten und letztlich noch aufs Feuerwehrautodach zu steigen und die Wasserkanone mit ihrem Strahl über das Wasserbecken der Freizeitanlage zu führen, endete das diesjährige Seefest der Vereinsgemeinschaft Waidhaus.

Musikalischer Frühschoppen

Das große Vereinsorchester lud am Vormittag zum Frühschoppen ein, der – zumindest musikalisch – bis 14.30 Uhr dauerte. Dann durfte der Nachwuchs des Vereinsorchesters auf die Bühne. Orchesterchef Hermann Mack erklärte den Besuchern, wie der Nachwuchs „Zug um Zug“ ins Vereinsorchester integriert wird.

Währenddessen waren die großen Hüpfburgen wieder ein großer Publikumsmagnet. Nicht wenige wagten es, per Seil am Kran hängend, Bierkästen in die Höhe zu stapeln. Großen Spaß hatten die Besucher am Fotoautomat, der per Mausklick die vor der Linse stehenden Personen ablichtete.

Bundespolizei und Zoll

Die Bundespolizei und der Zoll hatten ihren Standplatz etwas erhöht. Beim Zoll zeigten die Mitarbeiter bei Kontrollen sichergestellte Schusswaffen und als unzulässig eingestufte Schlagringe sowie Stahlkugel als Schleudergeschoss.

Bei der Bundespolizei durften die Kinder eine völlig ungefährliche Pistole in die Hand nehmen, wobei der pädagogische Hinweis zum Umgang mit einer Waffe und den verheerenden Auswirkungen bei einer fehlerhaften Betätigung nicht fehlte.

Rauschgift im Publikum?

Groß war der Andrang entlang der Absperrung, als die Hundeführer des Zolls das perfekte Können und vor allem den einmaligen Spürsinn ihrer Vierbeiner zeigten. Als dann acht Personen, frei aus dem Publikum ausgewählt, sich nebeneinander auf zwei Bänke setzten und der Hund jeden abschnupperte, wurde doch ein kleines Päckchen Rauschgift gefunden.

Keine Sorge, denn die Dame, bei der der Hund fündig wurde, war die Ehefrau des beteiligten Zollbeamten. Großen Applaus gab es immer wieder für die tolle Darstellung der Arbeit der Hundeführer. Und was mancher Gast vielleicht nicht wusste: Ein Spürhund beim Zoll ist quasi Beamter auf Lebenszeit, denn er bleibt sein Leben lang beim gleichen Hundeführer und erhält natürlich dort auch sein Futter und andere Köstlichkeiten.

“Bestens gelungen”

Auf der Bühne nahmen dann noch die Damen-Bigband und „Bockl-Blech“ Platz und für die Jüngsten war bei unterschiedlichen Spielen für Kurzweil gesorgt. Auch die schönen Tanzeinlagen der Kinder machten den Nachmittag noch bunter.

Je weiter sich die Uhrzeiger drehten, umso mehr füllten sich die Plätze an den Biertischen zum Ausklang. „Bestens gelungen“ – so lässt sich das diesjährige Seefest in der „Bäckeröd“ mit zwei Worten beschreiben.