St. Johnny: Ein Februarabend voller Schweiß, Sound und Seele im Parapluie
St. Johnny: Ein Februarabend voller Schweiß, Sound und Seele im Parapluie
Von der ersten Sekunde an liegt Spannung in der Luft. Als Jan Stehlík die „Live Stage“ im „Parapluie“ betritt, braucht es keine langen Worte. Der hünenhafte Gitarrist mit Ballonmütze schlägt die ersten Akkorde an und der Jump Blues rollt wie ein Güterzug durch den Kulturbahnhof. Der Club ist voll besetzt, vor der Bühne wird getanzt, geklatscht, mitgewippt.
Rau und ehrlich
Stehlíks Stimme klingt rau und ehrlich, sein Gesang sitzt punktgenau, sein Gitarrenspiel ist leidenschaftlich und mitreißend. Der Sound erinnert an die 40er- und 50er-Jahre, wirkt aber kein bisschen verstaubt. Mit seinem Prager Trio „St. Johnny“ setzt er vor allem auf eigene Stücke. Die klingen direkt, unverstellt, aus dem Leben gegriffen.
Stabiles Fundament
Kamil Němec treibt am Schlagzeug kraftvoll nach vorne, Milan Schmidt springt am Bass ein und sorgt für das stabile Fundament. Zwischendurch blitzen Elvis und Cash auf, stets im unverkennbaren St.-Johnny-Stil. Stehlík gründete die Band 2005 nach Reisen in die USA. Alte Verstärker liefern den authentischen Klang.


