Wenig Licht, viel Bass: Dub Spencer & Trance Hill ziehen in der Sünde
Wenig Licht, viel Bass: Dub Spencer & Trance Hill ziehen in der Sünde
Dunkel, dicht und durchdringend präsentierte sich der Donnerstagabend im alten Ring-Kino bei der „Sünde“. Die Band „Dub Spencer & Trance Hill“ verzichteten auf große Gesten und setzten ganz auf die Kraft ihres Sounds. Spärliches Licht, kaum Ansagen, dafür Bässe, die nicht nur hör-, sondern spürbar waren.
Dampfende Klangteppiche
Von Beginn an legte sich ein dampfender Klangteppich in den Raum. Effekte zogen ihre Bahnen, bauten Spannung auf und ließen sie wieder abflauen. Das Publikum blieb aufmerksam, fast versunken. Viele standen ruhig da, andere bewegten sich im Takt. Alles war im Fluss.
Vier Musiker
Die vier Musiker spielten konzentriert und zurückgenommen. Jeder Ton saß. Gerade diese Reduktion machte den Reiz aus. Reggae ohne Gesang. Kein Spektakel, aber satte jamaikanische Sounds.


