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Wenn der Moon-River a kloins Bacherl wird

Grafenwöhr. Lachen, Lauschen und Mitsingen bei bestem Sommerwetter auf der großartigen Kulisse der Naturbühne am Schönberg. Das konnten die Besucher beim Heimat-Liederabend mit Susi Raith und Mathias Kellner.

Wenn der Moon-River a kloins Bacherl wird

Der Heimat-Liederabend mit Susi Raith und Mathias Kellner: „Zwischen Tür und Angel“ kam beim Publikum sehr gut an. Foto: Renate Gradl

„I bin a Löwenzahn und leb auf der Autobahn, I bin a Wassertropfen und a langer Summer…“ Schon bei diesen Texten wurde man hellhörig. Was sind Susi Raith und Mathias Kellner wirklich? Beide auf jeden Fall großartige Sänger und Musiker, die ihr „Handwerk“ mit Gitarre, Ukulele und Bass verstehen. Das ganze hat aber nicht nur was mit Musik zu tun, sondern auch mit Kabarett.

Niederbayern trifft Oberpfalz

„Zwischen Tür und Angel“ hat das Duo ihr kultur- und dialektübergreifendes Grenzprojekt benannt. Susi Raith stammt aus dem oberpfälzischen Roding und Mathias Kellner wurde in Niederbayern, in einem Ort nahe Straubing, geboren. Kellner nannte es ein Dorf, das ihn inspirierte, über den „Busheisl-Treff“ mit seine Freind ziemlich spitzbübisch zu erzählen. Mit seinem Humor trifft er voll und ganz den Nerv des Publikums, das automatisch lachen musste.

Einige Schnulzen…

Susi Raith versprach dagegen einige Schnulzen, die an diesem Abend gesungen werden, wie zum Beispiel: „I verlier mi in deine Augn“. Das Positive darin lautete: „Neie Wunder braucht ma und a bissl Schmerz, dass ma wissen, dass ma lebn.“

… und bayerische Cover-Versionen

Die Singersongwriter griffen mit Cover-Versionen von alten Liedern in die „bayerische Trickkiste“. Aus dem „Moon-River“ wurde schnell mal das „kloine Bacherl“ sowie aus Chuck Berrys „Jonny be good“ da „Stoiber Mane“. Eigentlich dreht sich der Inhalt des 40 Jahre alten Hits auch heute darum, dass alles immer mehr und immer schneller gehen muss. Leider! Gecovert wurden auch Harry Belafontes „Kingston Town“ und der Bee Gees-Hit „you don’t know what it’s like“. – Daraus wurde: „Du woarst net wia des is, auf eban zu steh, wie i af di“. Beendet wurde der Abend jedoch mit einem Originallied namens „Paula“ von „Haindling“. Dank galt am Schluss Pirmin Balk, dem Kulturmanager der Stadt, der Raith und Kellner engagierte. Das Publikum war damit sehr zufrieden.

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