Erster Weidener Friedensmarsch: Macht mit, zeigt Flagge, setzt euch ein
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Erster Weidener Friedensmarsch: Macht mit, zeigt Flagge, setzt euch ein
Weiden. In Weiden ist ein Friedensmarsch geplant. Vertreter verschiedener Gruppen und Organisationen wollen “für eine friedliche Zukunft in einer solidarischen Welt” demonstrieren.
Von Jürgen Wilke
Am Ostersamstag dem 31. März findet unter dem Motto „Für eine friedliche Zukunft in einer solidarischen Welt“ der erste Weidener Friedensmarsch satt. Im Vorfeld trafen sich die Vertreter der teilnehmenden Institutionen und Gruppen, um die Durchführung der Demonstration zu besprechen und zu organisieren.
Mit dabei waren unter anderem Dr. Heidi Nickl, (IPPNW/Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges), Ursula Hess, Jost Hess, Susanne Schwab (alle drei AK Asyl), Theresa Weidhas (Jugendforum), Hans-Peter Pauckstadt-Künkler (evangelische Kirche), Herbert Schmid (Naturfreunde, Ortsgruppe Weiden), Veit Wagner (amnesty international), Manfred Weiß (Diakonie Weiden), Peter Weiß (GEW), Ali Zant (Die Linke) und Paul Zitzmann (GEW, FAMAK). Der Start des Friedensmarsches ist am 31. März um 10 Uhr am Josef-Witt-Platz.
Friedliche Konfliktlösung
Nach der anschließenden Demonstration durch die Innenstadt findet die Abschlusskundgebung um etwa 10.45 Uhr am Altes Rathaus auf dem Oberen Markt satt. Als Sprecher werden Dr. Heidi Nickl, Jost Hess, Ali Zant, und Veit Wagner auftreten. Schwerpunktthemen der Reden werden unter anderem die Abschaffung von Atomwaffen, Rüstungsexport und Steigerung der Rüstungsausgaben sein. Es werden diverse Unterschriftslisten ausliegen. Die Mitglieder rufen damit auf:
Macht mit, zeigt Flagge, setzt euch ein.”
Gegen Atomwaffen, gegen den exzessiven Rüstungsexport deutscher Waffen, gegen diese immense Steigerung der Ausgaben für das Militär. Die NATO-Staaten streben die Erhöhung der Militärausgaben auf zwei Prozent ihrer Wirtschaftsleistung an. Das würde für Deutschland eine Verdoppelung des Militärhaushalts von 37 auf etwa 75 Milliarden Euro im Jahr 2024 bedeuten.
Mit dem Friedensmarsch wollen die Organisatoren erreichen, dass Steuern nicht für Aufrüstung, sondern für die Schaffung von Arbeitsplätzen, Schulen, Gesundheit und Pflege, Grundsicherung und gute Renten eingesetzt werden. Die Veranstalter der Demo wollen eine Politik, die Konflikte innerhalb und zwischen Staaten mit gewaltfreien und diplomatischen Mitteln löst. Nötig dafür ist eine Förderung von lokalen und regionalen Initiativen für eine friedliche Konfliktlösung im Rahmen der UN-Charta und vor allem die humanitäre und wirtschaftliche Hilfe für die von Krieg oder Bürgerkrieg geschundene Bevölkerung.




