Fortbildung zu Selbstregulation stärkt Kitas in Amberg-Sulzbach

Fortbildung zu Selbstregulation stärkt Kitas in Amberg-Sulzbach
Eine aktuelle Stellungnahme der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt, die Förderung der Selbstregulation zur Leitperspektive des deutschen Bildungssystems zu machen. Dieses Thema griff nun die Fachaufsicht Kindertageseinrichtungen des Landratsamtes Amberg-Sulzbach in einer Fortbildung für insgesamt 60 Pädagoginnen aus Landkreis und Stadt auf.
Leopoldina empfiehlt Selbstregulation als Leitperspektive
Unter dem Titel „Die Bedeutung des Nervensystems für die Steuerung und Regulierung des Verhaltens und für die Entwicklung von Kindern“ vermittelte Michael Diemer von der Bildungsakademie Emmerl praxisnah und wissenschaftlich fundiert, wie eng die Entwicklung kindlicher Selbstregulation mit neurobiologischen Prozessen verknüpft ist. Laut einer Pressemitteilung des Landratsamts erläuterte Diemer, wie Stress, Bindungserfahrungen und Beziehungsgestaltung auf das Nervensystem wirken und welche Rolle eine feinfühlige Begleitung im Kita-Alltag spielt.
Praxisimpulse für frühkindliche Bildung
Die Fortbildung verband wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten Impulsen für die Praxis und setzte damit ein starkes Zeichen für die Weiterentwicklung der frühkindlichen Bildung. Die große Resonanz der Teilnehmerinnen zeigte den hohen Bedarf an fachlicher Vertiefung in diesem Themenfeld.


