Mitgliederzahl steigt auf 70 bei Feuerwehr Zogenreuth

Mitgliederzahl steigt auf 70 bei Feuerwehr Zogenreuth
Die Jahreshauptversammlung unserer Wehr fand am Freitag, den 6. Februar 2026 um 19 Uhr im Vereinslokal Strauß in Zogenreuth statt. Vorsitzender Markus Neukam begrüßte die fristgerecht eingeladenen Kameradinnen und Kameraden sowie die Ehrengäste 1. Bürgermeister Joachim Neuß, Stadtrat Siegfried Neukam, KBI Hans Sperber, KBM Michael Schmidt und unseren Ehrenvorsitzenden Georg Roßbacher. Herr Landrat Richard Reisinger, Feuerwehrbeauftragter Josef Lehner und KBR Christof Strobl hatten sich entschuldigt.
Es folgte die Totengedenkminute für unsere Verstorbenen. Im Anschluss wurde das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung von Schriftführerin Petra Kraus verlesen.
Mitgliederentwicklung und Vereinsaktivitäten
In seinem Bericht konnte Markus Neukam mitteilen, dass unsere aktuelle Mitgliederzahl auf 70 angestiegen ist. Insgesamt haben wir 37 Aktive, 19 passive und 14 fördernde Mitglieder. Er begrüßte die fünf Neuzugänge Lena Schindler und Christian Schindler, Maximilian Schreg, Susanne Gradl und Ralph Schaumberger.
Es wurden 2025 von der Vorstandschaft vier Sitzungen abgehalten. 2025 begann unser Jahr mit der Jahreshauptversammlung, gefolgt von unserem Kameradschaftsabend; hier erging ein Dank an unseren Vereinswirt Günter Strauß und sein Team für die immer wieder gute Betreuung und Verpflegung. Im April nahmen wir an der Baumpflanz-Challenge teil und pflanzten drei Apfelbäume auf unserem Spielplatz in Zogenreuth. Auch besuchten wir das Grillfest unserer befreundeten Wehr in Wellerstadt und unserer Nachbarwehren Ranzenthal, Neuzirkendorf, Gunzendorf, Michelfeld, Ranna und Auerbach. Unsere Wehr nahm auch wieder an folgenden kirchlichen Veranstaltungen teil: Florianstag, Fronleichnam und Volkstrauertag.
Wandertag und Feste
Da unser Wandertag im Juli sehr gut angekommen ist, soll auch heuer wieder ein Wanderausflug am 12. Juli nach Michelfeld stattfinden. Natürlich nicht zu vergessen: unser Grillfest im August, wo wir wieder sehr positiv überrascht waren von den vielen Besuchern sonntags vom Frühschoppen bis zum Abend sowie samstags mit unserem Auftakt-Warm-up. Dieser Erfolg bei unserem Fest ist nur mit der Kameradschaft und Freundschaft innerhalb unseres Vereins zu schaffen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die das alles ermöglichen, indem sie beim Organisieren, Vorbereiten, beim Auf- und Abbau und beim Fest selbst mitarbeiten und tatkräftig unterstützen.
Im Oktober standen wir dann bei der Hochzeit unserer Neumitglieder Lena und Christian Schindler Spalier. Zu seinem 80. Geburtstag konnten wir Fritz Kraus besonders gratulieren. Was natürlich nicht fehlen durfte, ist unsere besinnliche Weihnachtsfeier. Diese feierten wir bei unserem Günter Strauß mit gutem Stollen und Punsch. Der Abschluss des Jahres war die erstmalige After-Work-Party am 23. Dezember, bei der wir die Reste des Stollens und Punsches der Weihnachtsfeier verzehrten. Diese After-Work-Party soll auch im Jahr 2026 stattfinden. Ein herzlicher Dank ging auch an Birgit Sperber für die Stollen.
Bericht des Kommandanten
Im Anschluss folgte der Bericht des 1. Kommandanten Günter Strauß. Dieser konnte mitteilen, dass unsere Wehr eine Mannschaftsstärke von 37 Aktiven hat; darunter sind neun Frauen und 29 Männer. Im Oktober 2025 ist unser Georg Trenz mit Erreichen seines 65. Lebensjahres zu den passiven Mitgliedern übergewechselt.
Es wurden insgesamt ein Unterricht, sieben Übungen und drei Funkübungen durchgeführt; außerdem haben wir an der Großübung in der Brandschutzwoche im September mit dem Thema „Waldbrand“ teilgenommen. Die Übungen könnten besser besucht werden. Wir hoffen, dass es dieses Jahr mehr Interesse an den Übungen gibt. An Einsätzen konnten wir drei Verkehrsunfälle mit Autos, einen Fahrzeugbrand, zwei Wohnungsöffnungen und eine Verkehrssicherung verzeichnen. Des Weiteren nahmen wir heuer an der Zoiglweihnacht in Ranna als Verkehrssicherung teil. Insgesamt hatte unsere Wehr im Jahr 2025 circa 72 Stunden und 47 Minuten Einsatzzeit.
Leistungsprüfung und Dank
Im Hinblick auf das kommende Jahr möchte er alle aktiven Mitglieder auffordern, an der Leistungsprüfung teilzunehmen. Nicht nur unsere neuen und jüngeren Kameraden, auch die über 40-jährigen Kameraden sind gerne eingeladen, an dieser Leistungsprüfung teilzunehmen. Zum Schluss seines Berichtes erging sein Dank nicht nur an die Kameradinnen und Kameraden, auch an die fünf Mitglieder für die Teilnahme an der Truppmannausbildung, an die Vorstandschaft und die Stadt Auerbach für die gute Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank ging an seinen 2. Kommandanten Thorsten Deiml für seine Unterstützung.
Kassenprüfung und Entlastung
Die Kasse wurde am 19. Januar 2025 von Kassenprüfer Christoph Roßbacher und Albert Kraus geprüft, und beide hatten keine Einwände gegen die perfekt geführte Kassenführung. Die Vorstandschaft wurde daraufhin einstimmig entlastet.
Ehrungen langjähriger Mitglieder
Es folgte die Ehrung folgender Mitglieder für ihre Zugehörigkeit bei unserer Wehr: Miriam Budek und Joshua Wiesent für 15 Jahre.
Für ihre Zugehörigkeit erhielten eine Urkunde und einen Geldbetrag: Markus Neukam für 20 Jahre, Werner Friedl für 30 Jahre, Albert Kraus, Jürgen Rupprecht und Werner Lindner für 40 Jahre und Ludwig Rupprecht jun. für 50 Jahre. Werner Friedl und Jürgen Rupprecht waren leider entschuldigt und werden ihre Urkunde mit Geldbetrag zu einem späteren Zeitpunkt ausgehändigt bekommen. Albert Kraus wurde durch Herrn 1. Bürgermeister Joachim Neuß ein Gutschein für seine Ehefrau Conny für den Aufenthalt in Bayrisch Gmain überreicht.
Grußworte aus der Politik
Es folgten Grußworte des 1. Bürgermeisters Joachim Neuß. Dieser beglückwünschte unsere Wehr, dass wir nicht nur wirtschaftlich und gesellschaftlich top dastehen. Auch die Einsätze halten sich in Grenzen, und der tolle Mitgliederstand von 70 Mitgliedern ist einfach gut; hier sieht man, dass der Mittelpunkt im Ort ist. Der Feuerwehrbedarfsplan geht jetzt dem Ende entgegen; hierüber muss mit dem Stadtrat noch über die Zukunftsplanung gesprochen werden. Er hoffe aber, dass sich nach der Kommunalwahl im März nichts ändern wird. Er konnte mitteilen, dass das Feuerwehrhaus in Ranna jetzt gebaut werden kann. Dies wurde möglich, da durch die Umstellung des Grundschulbaus finanzielle Mittel übrig blieben. Auch wird an der Stabshilfe wegen des Katastrophenschutzkonzepts gearbeitet. Von der Feuerwehr kamen hierzu auch schon verschiedene Konzepte, wie ein Sandsackkonzept und so weiter. Er bedankte sich bei uns für unsere Bereitschaft und wünschte allen eine allzeit gute Heimkehr.
Grußworte der Feuerwehrführung
Es folgten die Grußworte unseres KBI Hans Sperber, der auch im Namen von KBR Christof Strobl und KBM Michael Schmidt für die Einladung dankte. Es ist erfreulich, dass die Anzahl der aktiven Mitglieder gestiegen ist. Was mittlerweile in anderen Ortsteilen vereinzelt schwierig wird, ist die Suche eines Vorstandes und eines Kommandanten. Bei der Ausführung unserer Berichte hatte er keine Einwände. Auch bei den Einsätzen waren 2025 keine so schlimmen dabei, obwohl jeder Einsatz individuell ist. Die Übungen sind ein leidiges Thema, aber sein Appell an uns alle: Unterstützt eure Kommandanten, die die Übungen vorbereiten. Übungen helfen, Unfälle zu vermeiden, nicht nur beim Umgang mit den Geräten. Man hofft nicht, dass jemandem bei einem Einsatz etwas passiert. Aber im Unfallbericht muss auch angegeben werden, ob man an den Übungen teilgenommen hat. Wenn man an keiner Übung teilgenommen hat, kann dies nicht nur für den Kommandanten, sondern auch für die betroffene Person Auswirkungen haben. Erfreut war er auch darüber, dass wir die Leistungsprüfung in diesem Jahr wieder machen.
Ganz toll findet er den Gutschein für den Partner zur Übernahme der Kosten für den Aufenthalt in Bayrisch Gmain. Dies wird lediglich von circa der Hälfte der Gemeinden im Landkreis Amberg-Sulzbach gemacht. Zum Thema Katastrophenschutz konnte er auf eine Großübung in Schmidmühlen hinweisen. Aber man muss nur nach Berlin schauen, wo Verrückte den Strom gekappt haben, was dazu führte, dass ein Großteil von Berlin einige Tage ohne Strom war. Was passiert, wenn man keinen Strom hat, kann sich jeder denken. Man kann nicht alle versorgen, aber der Landkreis versucht hier auch zu unterstützen. In Zusammenarbeit mit dem THW wurde eine Sandsack-Befüllmaschine angeschafft. Jetzt kann mittels der Maschine an mehrere Sandstandorte schnell gelangt werden, damit die Befüllung vereinfacht und schneller geht. Auch der Funk musste extrem einfach gehalten werden; hierbei wurde in Zusammenarbeit mit den Amateurfunkern eine Lösung gefunden. Bei Katastrophen rückt der Datenschutz an zweiter Stelle; dann muss es einfacher und schneller gehen. Er wünschte uns allen eine unfallfreie Zeit; seine Glückwünsche und sein Dank gingen noch an die Geehrten für die langen Jahre im Dienst bei der Feuerwehr.
Abschluss der Versammlung
Markus Neukam bedankte sich bei allen Anwesenden, wünschte einen schönen Abend und eine gesunde Heimkehr und schloss die Sitzung.




