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40 Jahre wie im Flug: Ehemalige Erstklässler tauschen Erinnerungen aus

Eschenbach. Ein Klassentreffen muss nicht immer ein vollgestopftes Programm haben. Die Eschenbacher Abc-Schützen des Jahres 1983 legten jedenfalls Wert auf viel Unterhaltung und auf das Auffrischen schöner Erinnerungen.

40 Jahre wie im Flug: Ehemalige Erstklässler tauschen Erinnerungen aus

Die „83er“ auf den Stufen des Atriums der Markus Gottwalt-Schule mit Rektor Wolfgang Bodensteiner und Erstklasslehrerin Gerlinde Kohl (rechts). Foto: Robert Dotzauer

„Du entschuldige – ich kenn’ di – bist du net die Klane, die i schon als Bua gern g’habt, hab“. Ein Text des Wiener Singer-Songwriters Peter Cornelius. So oder ähnlich begann auch das Klassentreffen vor der Eschenbacher Grund- und Mittelschule. Nach 40 Jahren sahen sich die Erstklässler des Jahres 1983 wieder. Emotionale Momente in den ersten Minuten des Wiedersehens und Wiedererkennens. Erinnerungen zum Schmunzeln.

Treffen mit der Erstklasslehrerin

Gelegentlich kam das späte Eingeständnis einer Jugendliebe dazu. „Ich hab Nächte lang ned gschlafn, weil Du einmal im Schulhof mit die Augn zwinkert hast“, wie es auch Peter Cornelius in seinem Song beschreibt. Die Mechanismen der ersten Minuten eines solchen Treffens ähneln sich. Der Austausch über die Lehrer von damals, über Schulscherze und „Heldentaten“.

Organisiert von Alexander Gröger traf sich zirka die Hälfte des Einschulungs-Jahrgangs 1983, angereist aus ganz Deutschland, um zunächst auf Einladung von Rektor Wolfgang Bodensteiner ihre damalige Volksschule, heute Markus Gottwalt-Schule, zu besuchen. Der Schulleiter beschrieb eine Bildungsstätte, die bis zur mittleren Reife führt und schilderte die baulichen Veränderungen.

Für viele Abc-Schützen von damals eine bemerkenswerte Entwicklung, mit Blick auf den Neubau, die Sanierungen und die Räumlichkeiten für die Ganztagsbetreuung. Auch die damalige Erstklasslehrerin Gerlinde Kohl ließ es sich nicht nehmen, ihre frühere Klasse beim Gang durch die Schulgebäude zu begleiten. Erinnerungen auffrischen hieß es anschließend beim Treff im Stadtcafe. Die nächsten Stunden galten der Unterhaltung. Gemütlichkeit war Trumpf. Viel zu schnell vergingen die Stunden des Wiedersehens „bis zum nächsten Mal“, wie es hieß. Im Gedanken auch dabei: die bereits Verstorbenen des Jahrgangs.

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