ARV freut sich über neue Verwaltungsräume und sieht sich für die Zukunft gerüstet
ARV freut sich über neue Verwaltungsräume und sieht sich für die Zukunft gerüstet
Hell, freundlich und einladend: So präsentiert sich das Innere des ARV-Verwaltungsgebäudes nach dem umfassenden Umbau. „Man kennt es fast nicht wieder“, freut sich ARV-Vorstandsvorsitzender Thilo Schmidt bei seiner Begrüßungsrede vor zahlreichen Gästen – Mitarbeiter/innen, Mitglieder und Ehrengäste. Beeindruckt war auch Oberbürgermeister Jens Meyer, der als Geschenk eine große Blumenschale mitgebracht hatte. „Hier lässt es sich arbeiten“, sagte er und dankte den ARV-Angestellten und Ehrenamtlichen für ihren so wichtigen Dienst an den Menschen.
Charme der 1980er Jahre musste weichen
In gut zwei Monaten wurden im Herbst vergangenen Jahr unter dem Motto „Der Charme der 1980er Jahre muss weichen“ Decken, Wände, Türen, Fußböden, Wandputz, Beleuchtung, Heizung und Büros generalsaniert. Zudem wurde das Raumkonzept des Hauses neu gestaltet. Jetzt dominieren warme und helle Farbtöne zu Türen in Holzoptik. „Hier wurde sinnvoll investiert“, sagte Schmidt in Richtung von Michael Hösl von der Volksbank-Raiffeisenbank Nordoberpfalz, der Geldgeberin des Projekts. Weil auch die EDV modernisiert worden sei, lasse sich jetzt besser und effizienter arbeiten. Der ARV-Chef dankte Jens Meyer und der Stadtverwaltung für die stets hervorragende Zusammenarbeit.
Der ARV und alle anderen Hilfsorganisationen stünden vor großen Herausforderungen. „Der Bedarf auf dem Pflegesektor und die Sozialausgaben steigen ständig, während das Geld immer knapper wird“, betonte Schmidt. „Dabei tun die Stadt und der Bezirk alles, was möglich ist. Ich kann auch das ewige Lamentieren nicht mehr hören, wenn es oft heißt: Es geht nichts. Das stimmt einfach nicht.“ Ein Problem seien die weltweiten Krisen mit dem damit verbundenen Anstieg der Energiekosten. „25 Cent mehr für den Liter Sprit bedeuten für uns circa 450.000 Euro Mehrausgaben im Jahr.“
Mehr Pflege, weniger Geld
Der Pflegebedarf nehme immer mehr zu bei gleichzeitig immer größeren Finanzierungslücken. Man lebe in einer Zeit der sogenannten Eigenverantwortung. „Das heißt nichts anderes als ‚Entweder du bezahlst selbst oder du lässt es bleiben.'“ Trotzdem gehe der ARV zuversichtlich in die Zukunft. „Der Grund sind unsere 232 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die hochmotiviert eine exzellente Arbeit abliefern. Tag für Tag, Woche für Woche, fast rund um die Uhr“, lobte Thilo Schmidt sein Team.
Wir sind trotz aller Probleme für die Zukunft gut aufgestellt.
Thilo Schmidt, ARV-Vorstandsvorsitzender
Einer historischen Rückschau glich der Rundgang durch die neuen Räume. Dabei plauderten Schmidt, ARV-Geschäftsführer Christan Henkens und Oberbürgermeister Jens Meyer über die Entstehungsgeschichte des ARV, dessen Wurzeln in einem Funkerclub liegen. Die Anfänge in Weiden machte der ARV in einem Wohnwagen an einer Tankstelle, ehe man in die Leuchtenberger Straße und schließlich 1996 in die Parksteiner Straße 15 umzog. Sozusagen als nostalgische Erinnerung hängen in den Fluren historische Fotos von den Anfängen des ARV. „Die Bilder zeigen auch, dass wir vom ARV sehr speziell und ein wenig verrückt sind“, sagte Schmidt schmunzelnd.
Anschließend ließen sich die Gäste das reichhaltige Büfett munden, das keine Wünsche offen ließ. Dabei tauschten die Gäste viele Erinnerungen aus, lachten über ihre Erlebnisse, und alle waren sich einig: Ohne die segensreiche Arbeit des ARV mit seinen zahlreichen Angeboten wäre die Oberpfalz ein gutes Stück ärmer.













