Dank aus Afrika nach Tirschenreuth – Neujahrsgrüße aus Ruanda

Dank aus Afrika nach Tirschenreuth – Neujahrsgrüße aus Ruanda
Gastbeitrag von: Monika Seidel
Hoffnung schenken, mit menschlicher und materieller Hilfe – das bleibt das große Ziel der Aktion Solidarität. Ob in Ruanda mit finanzieller Hilfe oder in Togo mit dem Container aus dem Stiftland mit Nähmaschinen, Werkzeug, Fahrrädern, Bettwäsche und Kleidung: Beides bleibt ein wichtiger Beitrag zu einem hoffnungsvolleren Leben in den jeweiligen Regionen. In Schreiben aus Ruanda danken Pater Danko Litric mit den einheimischen Schwestern „Freundinnen der Armen“ und Dr. Uta Elisabeth Düll für die Unterstützung – und hoffen weiter auf die Hilfe der Menschen aus Nordbayern.
Solidarität aus Nordbayern für Ruanda und Togo
Seit vielen Jahren ist Pater Danko Missionar in Afrika. Sogar die meiste Zeit seines Lebens hat der 84-Jährige dort verbracht. „Viele Grüße von mir und den Armen aus Rango in der Nähe von Butare“, schreibt er in seinem Brief. Die Beschwerlichkeiten des Alters nehmen zu, doch dank des Einsatzes der Schwestern kann die Arbeit gut weitergehen. Dank ihrer Hilfe können die Kinder die Schule besuchen und erhalten Bohnen und Reis.
Bildung und Perspektiven für Kinder
Die Freundinnen der Armen danken sehr für die Spenden. Für 128 Kinder konnten die Schulgebühren und Schulmaterial bezahlt werden, berichtet Schwester Daphrose. Davon haben neun Schüler die weiterführende Schule abgeschlossen, einer studiert an der Universität, die anderen suchen einen Job und weitere setzen dank der Unterstützung ihr Studium fort. Auch von den Frauen, die an Aids erkrankt sind, schreibt sie. „Wir unterrichten sie im Nähen und anderen Handwerken. Nach erfolgter Ausbildung erhalten die Frauen ein Zertifikat und können anschließend in Kooperativen arbeiten.“
Die Frauen konnten mit Lebensmitteln versorgt werden und ihren Kindern der Schulbesuch ermöglicht werden. Sehr dankbar sind wir, dass wir 556 armen Menschen eine Krankenversicherung bezahlen konnten. Für 3.000 ruandische Francs (circa zwei Euro) für eine Person pro Jahr erhalten sie eine gute medizinische Versorgung und können Medikamente zu einem sehr günstigen Preis erwerben.
Medizinische Hilfe und Dank aus Ruanda
Herzliche Grüße übermittelt Dr. Uta Düll aus Ruanda. Sie dankt sehr für die großzügige Hilfe, die gerade in der Zeit der Malaria-Epidemie angekommen ist. Gerade für die Unterstützung mit Nahrungsmitteln sind unsere älteren Patienten sehr dankbar. Neben den Kindern leiden vor allem sie unter Hunger und Unterernährung. So werden nicht nur Medikamente ausgegeben, sondern auch Bohnen und Reis gegen den Hunger. „Im Namen unserer kleinen und großen Patienten danke ich sehr herzlich und wünsche Ihnen und der Welt ein möglichst friedliches neues Jahr.“
Aktion Solidarität aus Wiesau
Die Aktion Solidarität e.V. mit Vorsitzender Monika Seidel möchte sich am Jahresende bei allen Spendern, Paten und Helfern herzlich für die Unterstützung bedanken. Dank dieser Solidarität konnte vielen Menschen Hoffnung geschenkt werden. Wer helfen möchte, kann auf das Konto der Sparkasse Oberpfalz Nord unter der IBAN DE67 7535 0000 0008 8286 67 eine Spende überweisen.






